Artikelserie – auch Männer machen Diät – wie und mit welchem Erfolg möchte ich euch hier berichten

Ich kann mich gar nicht daran erinnern, wann das Thema Abnehmen, Diät und sonstigen Schönheitsidealen für mich zum Thema wurde, aber seit GNTM hat es für mich zumindest in der Frauenwelt mal wieder enorme und ehrlich gesagt auch ein wenig beängstigende Ausmassen angenommen. Aber auch wir Männer müssen abspecken?

I

ch persönlich bin ein großer Verfechter der Aussage „Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied!“. Und bezieht sich nicht nur auf die Arbeit! ;-) Aber ich möchte nicht abnehmen, weil es andere so wollen, oder weil ich denke, dass ich dann anderen besser gefalle. Nein, ich möchte abnehmen, weil ich mich im Moment unwohl fühle. Und ich bin der festen Überzeugung, dass nur und ausschließlich diese Einstellung, „Ich mache es für mich!“, motivationstechnisch zum Erfolg führen kann.

Ausgangssitutation:

Ich fühle mich gewichtstechnisch nicht wohl! Zu wenig Sport, zuviel gegessen und bei der Arbeit zuviel gesessen. Außerdem bin ich vorletztes Jahr Nichtraucher geworden. Und aus diesem Unwohlsein habe ich habe dummerweise mal meinen Bodymassindex berechnet, der mir sehr direkt und unmissverständlich mitteilte, dass ich Übergewicht habe.

Lösungsansatz:

Gegen den zu hohen Bodymassindex, da hilft kein Heulen und Bemitleiden. Da hilft nur, Aktiv werden, wieder mehr Sport treiben und Ernährung anpassen. Also los:

  1. Diät suchen: Weniger Essen ist echt nicht meins, und irgendwie selbst geißeln bin ich auch nicht der Typ für. Einige Erfahrungen habe ich ja schon zum Thema „gesunde Ernährung“ gemacht. Aber das ist zu wenig, also habe ich in meinem persönlichen Umfeld ein wenig rumgehört und den meisten positiven Zuspruch in der Hinsicht hat die Insulin-Trennkost. Bei dieser Diät darf man zunächst einmal essen, was man will, nur die Zeit wann man was ißt, ist entscheidend. Denn man darf morgens nur und ausschließlich Kohlehydrate essen und abends nur Eiweiß. Und zum Mittagessen kann man genau das essen was man möchte. Da ich persönlich abends nach dem Essen, soweiso immer einen Eiweißdrink trinke, brauche ich nur noch ein paar Rezepte für die Woche. Aber hier gibt es mehr als genug gute Kochbücher, die einem helfen.

  2. wieder mehr Sport machen: Man muss nur den Anfang wieder finden. Wenn es nur so einfach wäre, aber ein fester Terminplan, sprich ein Ritual hilft! Hat man mir gesagt, also werde ich wieder feste Zeiten für mein Training machen und so wieder eine Gewohnheit aufzubauen. Und wieder regelmäßig trainieren dass ist das Ziel. Unterstützt natürlich beim Abnehmen. ;-)

  3. Erfolge dokumentieren: Um die Motivation zum Abnehmen möglichst hoch zu halten, muss man Erfolge sehen. Beim Abnehmen kann ich mir vorstellen, dass das besonderes schwierig ist, denn man macht Diät treibt Sport, aber bis die Kilos purzeln kann das einige Zeit dauern, bzw. bis man wirkliche Resultate sieht. Und diese Veränderung dauert ein paar Wochen, und wird als solche von uns Abnehmwilligen gar nicht wahrgenommen. Und was ist bei Rückfällen? Ich meine ich bin Realist, wenn ich Hunger habe und an einer Dönerbude vorbeilaufe, würde ich nicht die Hand für mich ins Feuer legen. Aber danach sich wieder zu motivieren, das wird schwierig und mit den dokumentieren Erfolgen, versuche ich die Motivation wieder zu finden.

U

nd wie sieht es bei euch aus. Seid ihr zufrieden mit eurem Gewicht, oder sagt ihr „Ein paar Kilos könnten schon weg!“. Und was haltet ihr von meinen Ideen, gut, oder totaler Quatsch eines noch nicht erprobten Diätanfängers?

Bildquelle: Henry Schmitt und Kzenon – Fotolia.com

6 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Achja, Deine Problematik ist auch meine :-)
    Es gibt eigentlich eine ganz einfache gesetzmäßigkeit: den Energieerhaltungssatz. Alles was man aufnimmt an Brennwert, muss auch verbraucht werden. Sonst wird es als Fett (chemische Energie) abgespeichert. Aber das ist leichter gesagt als getan.

    Man lässt sich immer wieder leicht verführen zum Essen und naschen, und das mit dem Bier … :-)

    Alkohol macht zusätzlich Appetit – ein Teufelskreis.

    Richtig und wichtig ist auf jeden Fall Sport, denn da verbraucht man Energie. Und man stählt den Körper. Ich mache nun – nachdem bei mir vor knapp drei jahren Diabetes II festgestellt worden ist, wieder viel mehr Sport (Laufen, Krafttraining und während der wärmeren Jahreszeit auch Radfahren). Meine Ernährung habe ich auch in wesentlichen Punkten umgestellt (Vollkorn staht Weißmehl, viel mehr Obst und Gemüse und weniger Fleisch, vor allem deutliche Reduktion von tierischem Fett (außer fetten Fisch), usw.). Die Folge: Mein Blutzucker hat sich soweit wieder normalisiert, dass ich heute auf Metformin verzichten kann. Dennoch habe ich immer noch ein bisschen Übergewicht.

    • Vielen Dank, Bernd, für diesen sehr aufschlußreichen Kommentar. Und ja du hast Recht, es ist eigentlich so einfach, in der Theorie, aber versuch das mal in der Praxis einfach so durchzubekommen! ;-)

      Und mit dem mehr Sport, dass muss sein, nicht nur wegen der Gewichtsreduktion, sondern auch wegen der Bewegung, die bei meinem Job durch das viele Sitzen, einfach zu kurz kommt! ;-)

      Aber du bist ja laut der Aufstellung auf deiner Seite, wirklich richtig dabei, was das Thema Sport angeht! ;-) Darf man fragen, was du so an Sport machst?

  2. Steht eigentlich auf meiner Seite :-)

    Laufen (meist zusammen mit Sven – teufel100), Krafttraining bei Kieser und Rad fahren. Gelegentlich auch Schwimmen.

    Klar im Winter geht das mit dem Rad fahren natürlich eher verhalten los. Aber wenn es dann wärmer wird … (so ab ca. 10°C). Voriges Jahr bin ich so um die 3000 km gefahren.

    Viele Grüße Bernd

    • Hast ja Recht, ja es steht ja eigentlich auf deiner Seite! ;-)

      Ja, Laufen und Krafttraining will ich auch wieder verstärkt anfangen. Die fast 4 monatige Pause vom Sport hat bei der ganzen Geschichte ihr übriges getan! ;-)

      Oh Mann, 3000 km das ist echt mal eine Leistung zu der ich dir herzlich gratulieren möchte! Fährst du Rennrad oder Mountainbike?

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