Post Format

Flaschen– rückgabeautomat — neuer Button

Anderen etwas Gutes tun, dass ist nor­maler­weise immer mit zusät­zlichem Aufwand ver­bun­den. Nicht das mich das stören würde, aber ich denke dass der eine oder andere Spenden­willige durch diesen zusät­zlichen Aufwand, wie z.B. Dauer­auf­trag ein­richten, Spenden­for­mu­lar aus­füllen oder Adresse angeben, wieder von seinem Vorhaben abge­bracht wird.

Als ich jetzt let­zte Woche, kom­plett in Gedanken ver­sunken, mein Leergut an den Flasche­nau­tomat einge­wor­fen habe, ent­deckte ich plöt­zlich einen neuen Knopf am Auto­maten, der vorher nicht da war.

Auf dem Knopf war das Zeichen von “Der Tafel” abge­druckt. Wer “Die Tafel” noch nicht kennt, dem kann ich den Inter­ne­tauftritt nur empfehlen, um sich weiter über dieses Pro­jekt zu informieren.

Kurz zusam­menge­fasst, han­delt es sich hier­bei um eine Organ­i­sa­tion, die es sich zur Auf­gabe gemacht hat, Essen, das an einem Tag nicht kom­plett von einem Restau­rant oder Geschäft veräußert wurde, aber erst kurze Zeit über das Ver­falls­da­tum ist, sozial schwächeren Men­schen zur Ver­fü­gung zu stellen.

Grund­sät­zlich finde ich, dass auch in einer Leis­tungs­ge­sellschaft wie der unseren, dass es auch hier­für Unter­stützung an die richtige Stelle kommt und somit drücke ich auch ab und an mal auf den Knopf. Man bekommt dann sogar eine Spenden­quit­tung ausgedruckt.

Also wer etwas spenden möchte, der kann das jetzt auch beim Pfand zurück­geben machen. Beim näch­sten Mal wenn ihr Flaschen abgebt, schaut doch mal, ob es auch bei euren Flaschen­rück­gabeau­to­maten einen Knopf für “Die Tafeln” gibt.

Alter­na­tive Artikel:

  1. Ein schönes Geschenk von Miki bekom­men — wollt ihr auch ein indi­vidu­elles Geschenk
  2. Two and a half Men kommt wieder — mit neuer Beset­zung — Ash­ton Kutcher übern­immt ab jetzt
  3. Ich wün­sche euch fröh­liche Wei­h­nachten, Merry Christ­mas, Joyeux Noël, Feliz Navi­dad, Suk­san Wan Christmas,Selamat Hari Natal and Vrolijk Kerstfeest
  4. Bre­itachk­lam — mein Besuch in Bilder, ein überwälti­gen­des Naturschaus­piel in Deutschland
  5. Ich wün­sche euch einen guten Rutsch ins Jahr 2012

29 comments

  1. Feine Sache. Habe ich bei unseren Flasche­nau­to­maten im Umkreis noch gar­nicht ent­deckt. Würde ich aber auch regelmäßig nutzen. Da hier das Geld an die richtige Stelle ankommt.

    Micha

    Reply
    • Hallo Micha,

      Dann schau mal nach, denn auf meine Rück­frage hin, wurde mir gesagt, dass es da mit­tler­weile ein Koop­er­a­tion gibt.

      Und ich finde auch dass das eine tolle Sache ist! Und ein­fach oben drein! ;-)
      Das kapier sogar ich!

      Reply
  2. Es gibt noch eine ein­fachere Vari­ante. Ein­fach die Pfand­flaschen am Straßen­rand abstellen. Dann wird sie schon irgen­dein Bedürftiger auf­sam­meln und man hat quasi auch gespendet ;-)
    Finde das Sys­tem aber prima
    Gruß
    Fulano

    Reply
    • Hallo Fulanos Worte,

      Ja stimmt da hast du Recht. Wobei ich mich dage­gen ausspreche, dass Bier ein Lebens­mit­tel sei, für dessen Kon­sum das so erwirtschaftete Pfandgeld sehr wahrschein­lich rein­vestiert wird, oder? ;-)

      Da finde ich diese Möglichkeit mit dem Auto­maten besser!

      Reply
  3. Den But­ton gibt es bei uns an den Auto­maten schon etwas länger. Bin mir nur grad nicht sicher ob dort “Die Tafel” drauf steht oder ein­fach nur Spenden. Finde das auch eine sehr schöne Idee und das Geld kommt da wirk­lich mal an der richti­gen Stelle an. Kann man wirk­lich zwis­chen­durch mal draufdrücken.

    Reply
    • Hallo Made,

      Ja so sehe ich das auch und die Max. 2 € tun auch nicht wirk­lich weh! Ich habe früher pro Tag 5 € für Zigaret­ten aus­gegeben! ;-)

      Reply
  4. Na da schau an. Endlich mal eine pos­i­tive Nachricht aus dem Hause L. *g*

    Es gäbe da ja noch einige weit­ere Unternehmen, denen eine solch inno­v­a­tive “Mar­ket­ing” Aktion gut zu Gesicht ste­hen würde :-)

    Liebe, wenn auch ver­reg­nete Som­mer­grüße
    Erdbeere

    Reply
  5. Hallo Erd­beere,

    ja das stimmt! Ehrlich gesagt, hatte ich die schlechten Nachrichten vergessen. Aber jetzt wo du es sagst!

    Aber welche anderen Unternehmen meinst du?

    Gruß

    Matthias

    Reply
    • Man kann da nicht zu deut­lich werden.…sagen wir ein­mal, es ist genauso wenig mit Ruhm belegt, wie das von Dir erwähnte.

      Tipp: man duftet gut, wenn man den Laden verlässt

      Erd­beer­gruß

      Reply
    • Hallo Erd­beere,

      Okay, vielle­icht stehe ich jetzt auf dem Schlauch, aber lassen wir das ein­fach! Ich weiß nicht was du meinst!

      Lieben Gruß und einen schö­nen Sam­stag wün­sche ich dir

      Matthias

      Reply
  6. Ich hab bisher nur den But­ton “Spenden” gese­hen. Und neulich hat ‘ne Oma falsch gedrückt und in der Fil­iale ‘nen Riese­nauf­s­tand gemacht… (kann ich ver­ste­hen, But­ton gle­iche Farbe, Omi kann schlecht kieken..und musste die Flaschen in ihrem Rentner-Porsche müh­sam rankar­ren).
    Und wenn bei den Einkauf­swa­gen die krim­inellen Zigeuner-Gören einem fast den Euro aus der Hand reißen (fast! mit mir nicht!) … dann vergeht einem doch alles.

    Reply
    • Oh Mann,

      das kann ich ver­ste­hen, aber wenn man sich nicht sicher ist, sollte man nachfragen!

      Automa­tisch wird das Geld aus­ge­spuckt, wenn man länger wartet.

      Und ja, der 1 € aus den Einkauf­swa­gen ist heiß begeehrt. Da hilft ein Märkchen, soll ich dir eine schicken? Die Gesichter soll­test du sehen!

      Reply
  7. Bei uns gibt es noch keinen solchen But­ton, dafür hängt seit einziger Zeit ein kleiner Briefkas­ten daneben, in den man seine Zettelchen aus dem Auto­maten ein­wer­fen kann. Auch eine gute Lösung.

    In diesem Zusam­men­hang habe ich gestern erst im Radio gehört, dass es den Tafeln gar nicht so dolle geht. Die Leute, die dort hin gehen, wer­den auf­grund schlechter Wirtschaft­slage immer mehr und die Super­märkte etc. sind immer weniger bereit zu spenden.

    Reply
    • Hallo Tanja,

      ach so, auch eine Lösung, dann kann jemand von einer lokalen sozialen Ein­rich­tung die Zettel nehmen und ein­lösen! Clever!

      Oh, das wußte ich nicht, dass es den Tafeln schlecht geht! Aber gut, wenn ich selbst kaum was habe, dann wird es auch für andere knapp!

      Aber die Indika­toren sehen doch eigentlich alle gut aus? Mal abwarten!

      Reply
      • Ja stimmt, die Indika­toren sehen nicht schlecht aus, zumin­d­est wenn die von Dir benan­nte Aktion auch angenom­men wird. Trotz­dem fand ich es schade zu hören, dass es die Tafeln immer schw­erer haben und der Zulauf immer größer wird.

        Reply
      • Hallo Tanja,

        ja das ist schlimm, aber auf Grund der aktuellen wirtschaftlichen Sit­u­a­tion lei­der nicht zu änden!

        Durch die Wirtschaft­skrise sind mehr Men­sch arbeit­s­los gewor­den und durch die Wirtschaft­skrise haben viele Men­schen weniger zum Leben, wie bisher. Und kön­nen somit weniger spenden.

        Irgen­deine Idee, wie man das ändern, außer das man öfters mal wieder selbst auf den Knopf drückt?

        Reply
        • Irgend­wie ver­stehe ich das mit der Wirtschaft­skrise nicht wirk­lich und irgen­deiner erzählt uns da doch Mist, oder? Auf der einen Seite heißt es, dass es wieder aufwärts geht und ging und die anderen sagen es wer­den immer mehr, die solche Ser­vices benöti­gen? Da stimmt doch was nicht, oder?

        • Ja, das ist wirk­lich komisch, aber trotz­dem hast du da gle­iche Prob­lem, das ich etwas unter­halb mit Sven disku­tiere. Wie willst du her­aus­finden, wer was benötigt?

        • Um das geht es mir gar nicht (wer was benötigt). Habe das unter­halb auch schon mit ver­folgt. Nur frage ich mich generell, wer uns da was vor macht? Denn irgend­was scheint bei solch kon­tro­ver­sen Aus­sagen doch nicht zu stim­men. Und damit meine ich jetzt nie­man­den bes­timmten, son­dern nur ganz im Allgemeinen

        • Da ich nicht genau weiß, welche Zahlen du meinst:

          1) Arbeit­slosen­zahlen: Bun­de­samt für Arbeit, allerd­ings wird der eine oder andere Arbeit­slose in irgendwelchen Sta­tis­tiken versteckt

          2) Auf­schwung oder Unterne­he­men: die meis­ten geben ihre Zahle selbst raus, allerd­ings sind sehr viele börsen­notiert, das heißt sobald sie schlechte, bzw. schlechtere Zahlen zeigen, geht der Kurs nach unten.

          Also du siehst wir wer­den von bei­den Seiten “nur” beschissen und das heute gesagte, kann mor­gen wieder ganz anders lauten.

          Waren das die Zahlen, die du meintest?

        • Ja so unge­fähr meine ich das. Überall hört man, dass alles besser wird, wir weniger Arbeit­slose haben, die Wirtschaft sich erholt und dann die andere Seite, die genau das eigentlich doch eine Lüge nennt. Trau also keiner Sta­tis­tik, die Du nicht selbst gefälscht hast, oder? ;-)

        • Hallo Tanja,

          Traue keiner Sta­tis­tik, die du nicht selbst gefälscht hast!” — Bingo!

          Und um auf intrash.com, schlucke nicht ein­fach Infor­ma­tio­nen, die jemand anders vorgekaut hat, ohne Nachzu­denken! ;-)

    • Manch­mal habe ich das Gefühl, dass die Tafeln mit etwas zu wenig Kri­tik bedacht wer­den. Die Grund­lage an sich ist über jeden Zweifel erhaben, aber es besteht auch die Gefahr, dass viele diesen Ser­vice nutzen um Geld zu sparen.

      Wenn es Freis­prit für Pendler geben würde, wür­den Pendler dieses nicht nur nutzen um den Tank zur Arbeit zu füllen, son­dern auch für Pri­vat­fahrten und auch für Fahrten, die Sie sonst nie gemacht hät­ten, wenn der Sprit bezahlt wer­den müsste.

      Ich denke auch die Tafeln müssen sich reformieren und überlegen wie Sie die Ware verteilen. Das immer mehr Men­schen kom­men liegt zu min­destens nicht an der wirtschaftlichen Lage (immer­hin haben wir zur Zeit weniger Arbeit­slose als sonst, auch wenn es immer noch zu viele sind), son­dern zum Teil auch an der Tat­sache, dass ein anste­hen an der Tafel gün­stiger ist als der Super­markt an der Ecke.

      Nicht alle Lebens­mit­tel die dort hin­aus gegeben wer­den, lan­den auch im Kochtopf, oder der Salatschüssel.

      Reply
      • Hallo Sven,

        danke für den Hin­weis und ja du hast, dass ist ein Prob­lem, aber kennst du eine Möglichkeit das zu überprüfen?

        Das die Men­schen dor­thin gehen ist denke ich schon schwer genug, aber dann die Leute anzuhal­ten und zu fra­gen, kön­nen Sie nach­weisen, dass Sie unsere Hilfe brauchen? Wie sollen man das machen, und auch die Obdachlosen haben und son­sti­gen sozialen Ein­rich­tun­gen, haben das Prob­lem, dass sie größ­ten­teils mit mehr Hil­f­sebedürfti­gen zu kämpfen haben.

        Aber du kannst nicht die die es nicht brauchen, deiner Mei­n­ung nach, aus­sondieren, ohne den anderen hil­fs­bedürfti­gen Men­schen zu schaden?

        Reply
  8. Pingback: ZenToDone

  9. Pingback: ZenToDone - Nach Wei­h­nachten ist vor Weihnachten

Leave a Reply

Required fields are marked *.

*


This Blog will give regular Commentators DoFollow Status. Implemented from IT Blögg