Wer von euch in Urlaub fährt, weiß, dass es nicht immer ganz billig ist. Aber wer richtig entspannen will, der muss sich Ruhe kaufen! Und wer weiß, das besser, als wir Deutschen, deren neben dem Auto ihr zweitliebstes Kind das Reisen ist. Auf jeden Fall bin ich persönlich kein Freund davon im Urlaub jeden Cent umzudrehen, denn das versaut mir die Urlaubsstimmung.
ber mit ein wenig Planung könnt ihr nicht nur bei Urlaubspreis selbst, Geld sparen. Denn Vergleichen und Recharchieren lohnt sich und schützt vor bösen Überraschungen. Nein, wenn ihr ein wenig vorher die Tipps und Tricks beachtet, dann könnt ihr von vornherein schon Geldsparen. Hier habe ich 3 Tipps für euch, wie ihr im Urlaub ein wenig die Urlaubskasse aufbessern, bzw. nicht so stark belastet.
- Angepasst fahren:
Ihr werdet lachen, aber das ist glaube ich seit Neustem der beste Tipp, um im Urlaub Geld zusparen. Denn mittlerweile sind die angrenzenden Staaten dazu übergegangen, Verkehrsvergehen auch über Grenzen hinweg zu ahnden. Was früher mit der plumpen Aussage in den Urlaubsgebieten, “Da passiert mir nichts! Das ist viel zu teuer im Ausland Verkehrsvergehen zu ahnden!”, kann sich heute auf ein saftiges Bußgeld gefasst machen, was die Kosten locker deckt! Denn die meisten Urlaubshochburgen, empfinden diese Einnahmequelle, neben dem eigentlichen Tourismus als äußerst lukrativ empfunden.
- Geld im Ausland am EC Automaten abheben:
Als zweiten Tipp möchte ich allen meinen Leser raten, ihre Urlaubskasse immer im entsprechenden Urlaubsland am EC Automaten abzuheben, wenn überhaupt! Denn dort sind feste Gebührensätze festgelegt, die der Kunde am EC Automaten für die Abhebung nachlesen kann. Wobei beim Umtausch von Bargeld hier in Deutschland bei den meisten Banken Gebühren anfallen, z.B. 1 % vom Betrag, mindestens aber 10 €. Beispiel bei 500 € sind das 10 €, wobei bei der Abhebung im Ausland 3 € anfallen. Also vor Reiseantritt immer über die lokalen Gebührensätze der Banken informieren oder erst gar kein Bargeld mitnehmen bzw. benutzen?
- günstigeres Zugticket:
Und jetzt noch einen konkreten Tipp für die Reisenden auf dem Weg in die Schweiz, die den Lötschbergtunnel von Goppenstein nach Kandersteg nehmen, dem empfehle ich einen Stop an der Raststätte Deitingen Nord. Dort bekommt man die Bahntickets 5 Franken günstiger pro ticket. Somit hin und zurück 10 Franken.
Und wie ist es bei euch, schaut ihr aufs Geld, wenn ihr im Urlaub seid, oder genießt ihr den Urlaub und lasst euch von der Rechnung überraschen?
Alternative Artikel:
- wie man bei schlechtem Wetter der schlechten Laune am einfachsten entgegenwirken
- Erholt und Gesund zurück aus dem Skiurlaub
- Endlich Urlaub! Aber wie ohne WLAN
- Und leider ist er auch schon wieder vorbei. Urlaub erholt und entspannt beendet
- Was ist das Schönste am Job? — Der Urlaub, in diesem Sinne! ;-)
Pingback: Mac
26/02/2011 @ 04:55
Interessante Aufstellung zum Geld sparen im Urlaub. Natürlich schaue ich beim Reisen auch aufs Geld. Vor allem bei der Bargeldbehebung am Geldautomat kann man echt eine Menge Geld sparen. Dieser Kostenfaktor war mir vor der Abreise gar nicht so bewusst. Es gibt auch eine Bank, mit der man kostenlos Bargeld im Ausland beheben kann. Bin da nun echt froh, dass ich die Karte habe.
Die möglichen Strafen beim Autofahren betreffen mich nicht unbedingt, da ich viel mit der Bahn unterwegs bin. Also auch hier gut gespart — auch wenn die Tickets in Europa ja leider manchmal sündhaft teuer sind!
26/02/2011 @ 09:11
Danke das du deine Eindrücke mit uns teilst, Gerry. Und zum Thema Bargeld abheben, wer sollte das besser wissen als du!
Darf man fragen, bei welcher Bank man im Ausland kostenlos Geld abheben kann? Ich meine für Vertriebler mit einem etwas weiteren Radius, wie ich einer bin, könnte sich das rentieren?
Okay, wenn du mit dem Zug fährst, sag aber bitte dem Schaffner Bescheid, dass er sich an die Geschwindigkeit halten soll!
Und sind die paar Tage Urlaub erholsam, oder bist du schon wieder back on the road?
26/02/2011 @ 11:19
@Matthias: *gg* das mit den Geschwindigkeitsbegrenzungen bei der Bahn ist so eine Sache. Manchmal ist man sich im Ausland tatsächlich nicht sicher, ob das Material die Geschwindigkeit aushält.
Bezüglich Bargeldbehebung: Ich nutze die kombinierte Konto und Kreditkarte von der DKB. Hab auch einiges über meine Erfahrungen auch schon in meinem Blog geschrieben. Ich bin damit wirklich sehr zufrieden und habe mir in den letzten sieben Monaten über 200 Euro erspart.
27/02/2011 @ 08:52
Das kenne ich Gerry, ich war in Griechenland mal mit der Bahn unterwegs, ich dachte ich sterbe, aber ich denke, da wird man mit der Zeit gelassener! Oder?
Wau, 200 € ist kein Pappenstil, dann weiß man aber mal als Weltenbummler mit welcher Bank man sich gut halten muss!
02/03/2011 @ 04:31
Ach ja…nach vielen tausenden Kilometern wird man gelassener — aber es gibt immer wieder neue, spannende Momente. Ohne sie wäre das Reisen um einiges langweiliger. Meine letzte Begegnung der “besonderen Eisenbahn-Art” hatte ich hier in Thailand. Morgen kommt der Beitrag darüber.
03/03/2011 @ 06:01
Oh schön zu hören, dann treffen wir uns gleich bei dir!
02/03/2011 @ 10:50
Im Urlaub möchte ich eigentlich nicht sparen… Da sind Deine Tipps aber trotzdem gut (angepasst fahren! –haha).
Ich suche mir lieber günstige Airlines für Flüge; Kurzreisen mach ich lieber mit dem Auto (angepasst fahren!)
03/03/2011 @ 06:10
Ich meine, es ist teurer wie Autofahren oder die, ich sage mal, klassischen Verkehrsmittel, aber es ist einfach so entspannend, im Gegensatz zum Autofahren.
Man kommt entspannt an und kann sofort anfangen zu Arbeiten! Also guten Flug!
04/03/2011 @ 09:44
Das Gute am verreisen per Flugzeug finde ich, ist dass man schnell und relativ entspannt am Zielort ankommt.
Tja, bei langen Flügen, von 12 Std. Dauer eher nicht.
(leider braucht man dann immer noch am Ankuftsort ein Fortbewegungsmittel…)
05/03/2011 @ 08:52
Ja, das stimmt mit der Entspannung nach einem Flug, Silke. Wobei sich diese Aussage von Fluganbieter zu Fluganbieter ändern kann.
Und nach 12 Stunden Flug ist glaube ich jeder platt! Aber vor Ort kann man sich ja ein Fortbewegungsmittel mieten, oder (weiterer Spartipp) man nimmt die lokalen öffentlichen Verkehrsmittel!
So gemacht in Wien!
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