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Ich bin dann mal offline — schön gesagt, aber wie setze ich das um, lieber Spiegel?

Ich habe mir vor einige Wochen den Spiegel gekauft. Warum? ganz ein­fach, weil ich dachte, dass das was auf dem Cover ver­sprochen wird auch drin­steht. Aber gut! Jedem das Seine. Ich ver­stehe jetzt mit­tler­weile warum eine Seite wie Spiegelfechter so erfol­gre­ich ist. Aber das nur am Rande! Also kurzum der Spiegel kon­nte die Frage “Wie geht man denn nun offline?” nicht Müs­sig­gang = offline?beant­worten. Ab ins Well­nesspro­gramm, Müs­sig­gang üben und dann zum Schluss, wenn man auf der Heim­fahrt ist, das Handy auss­chal­ten? Was ist Müs­sigkeit, ist die Frage die anscheinend der Artikel beant­worten soll oder will?

Aber wie ist das in unserer Gesellschaft, in der jede Fam­i­lie zwei Handys hat und min­destens genauso viel Com­puter. Wie kann man diesen Men­schen helfen die immer an die High­speed­bah­nen des Inter­nets angeschlossen sind? Die dort Fam­i­lie zwei Handys ver­meintlichen Schnäp­pchen suchen gehen, in Com­mu­ni­ties ihre Geheimnisse aus­tauschen und dort mit ihren fes­ten Fre­un­deskreis kommunizieren?

Diese Men­schen, die in der Zwis­chen­zeit mit­tels Black­berry sogar während sie Som­mer­reifen wech­seln, beru­fliche Dinge erledi­gen kön­nen? Men­schen, die immer und überall erre­ich­bar sind. Wie sagt man denen, dass Inter­net und Cyber­space niemals das Real­life erset­zen können?

Diesen Men­schen die man gelehrt hat, das Geschwindigkeit alles ist? Und das Schnell­ste was es auf der Welt gibt, ist nun mal das Inter­net, wenn es um das Thema Infor­ma­tio­nen und deren Beschaf­fung geht. Aber wie geht man denn nunoffline?

Ich finde, dass wir Blog­ger, zu denen ich mich jetzt ein­fach mal frech zähle, größ­ten­teils auf die aufkom­m­menden Symthome der Infro­ma­tions­flut reagieren. Wir machen Blog­pausen, auch etwas län­gere, wie ich selbst. Wir fahren Blog­pausen und regelmäßige Urlaube regelmäßig in Urlaub, um zu Entspannenen. Wir merken ein­fach wann es genug ist, wann es mal wieder Zeit ist, offline zu gehen.

Ist es wirk­lich für jeden, selbst die, die damit ihr Geld ver­di­enen, immer von Nöten überall erre­ich­bar zu sein? Was kön­nte passieren, immer und überall erre­ich­bar sein? wenn das Handy in der Straßen­bahn mal aus­fällt und ihr nicht zu erre­ichen seid? Nichts! Wenn ein Fre­und etwas wollte, wird er sich später wieder melden, wenn der Chef es war und auch der etwas wollte, dann wird der sich unter Garantie wieder bei euch melden! ;-)

Also warum immer dieser Stress, warum all diese Handy-Verträge mit einge­bauten Daten­leitun­gen, dass man immer und überall auch schön an seine Mails warum immer dieser Stress kommt? Warum? Und es gibt wirk­lich Men­schen da draussen, die nicht ver­ste­hen, dass “Burnout” nicht bloß ein Spruch ist.

Ich habe auch keine Lösung! Ich kann euch nur darauf hin­weisen, dass die Lösung in euch und eurem Ver­hal­ten liegt. Ihr müsst das Offline sein, ein­fach wieder ler­nen! Es ist ein­fach wichtig, ab und an den Stecker zu ziehen und sich eine Auszeit zu nehmen. Und wenn es mal nur 1 Stunde ist! Und ihr werdet merken, euch tut das gut und die Welt wird nicht unterge­hen, weil ihr nicht Ihr müsst das Offline sein, ein­fach wieder ler­nen! erre­ich­bar seid. Das ist aber nicht das einzige was euch helfen kön­nte. Ein­fach mal diese Artikel zum Thema Entspan­nung dran hän­gen, vielle­icht findet ihr dort ja noch Anre­gun­gen. Ein schönes, erhol­sames und weniger com­put­er­isiertes Woch­enende wün­sche ich euch!

Alter­na­tive Artikel:

  1. Ein Ten­nis­ball? — Nein, ein Wecker, aber auch den kann man gegen die Wand werfen
  2. Schreibtisch aufräu­men – aber wie?
  3. Handys und ihr Vorzüge beim Thema Stressre­duzierung — wie nutzt ihr die tech­nis­chen Möglichkeiten im Alltag?
  4. Zentodone – 2. Gewohn­heit: Durcharbeiten
  5. Muss das Handy immer dabei sein bzw. müsst ihr immer erre­ich­bar sein?

16 comments

  1. Pingback: Mac

  2. Pingback: mac beth79

  3. Ich glaube, wär Fre­unde und Beziehun­gen in der realen Welt hat, geht automa­tisch öfter offline. Darauf kommt es let­ztlich an. Ich habe viele Fre­unde, die ich regelmäßig sehe. Auch weil sie das Inter­net nur im Not­fall nutzen.
    Was ler­nen wir daraus. Jeder sollte alt­modis­che Fre­unde haben ;-)
    Gruß
    Fulano

    Reply
  4. Hallo,

    bin zwar zur Zeit auch viel Online, aber ich kann auch mal kom­plett ohne Inter­net leben. Und unsere bei­den Handys haben wir eigentlich nur für den Not­fall und um uns gegen­seitig mal ne SMS zu senden.

    Es stimmt aber, das viele schein­bar nicht den Auss­chal­ter ihrer Handys ken­nen und sie ständig erre­ich­bar sein müssen. So wichtig ist kaum einer, man sollte sich ab und an auch mal um das Real­life küm­mern und auf die ganze Tech­nik verzichten.

    Gruß Pe-Su-Ki (Peter)

    Reply
    • Hallo Pe-Su-Ki,
      nein, da hast du Recht, dass nie­mand so wichtig ist! Und soll ich dir was sagen, die richtig Wichti­gen haben gar kein Handy mehr! ;-)

      Und ich finde es ein­fach auch sehr entspan­nend mal nicht erre­ich­bar zu sein und dann mich ein­fach mal später zu melden! ;-)

      Lieben Gruß
      M

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  5. Ich habe auch ein bißchen länger gebraucht.
    War schon viel zu viel im www. Doch nun genieße ich auch ohne schlechten Gewis­sen meine Offlinezeiten, die sich ab und an mal über ein paar Wochen ziehen.
    Denn das eigentliche Leben spielt sich trotz­dem noch immer in der Real-World ab ;)

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  6. Ich habe mir jetzt einen kom­plet­ten Offline-Tag pro Woche ver­passt und gehe in der Zeit lieber wan­dern oder Rad Fahren.. Außer­dem nehme ich viel öfter mal wieder ein Buch zur Hand.. Zum Glück habe auch ich noch ein paar alt­modis­che Fre­unde, mit denen man auch ohne Bits und Bytes unter­wegs sein kann..

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    • Hallo elit­er­a­tor,

      Ja Fre­unde ohne Bit Uhr Bytes sind Klasse. Wobei ich keine Online­fre­und­schaften nicht mis­sen möchten.
      Aber ja, es ist wichtig sich auch mal Ausweiten zu gön­nen, sonst wird das alles zuviel!

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  7. Was soll ich sagen, meine Vorred­ner haben es bere­its verdeut­licht. Wer Fre­unde und andere Inter­essen hat, nimmt sich automa­tisch genü­gend Zeit für seine “Auszeiten”.

    Bei uns gibt es allerd­ings noch ein ganz ein­faches Heilmit­tel gegen den “www-mobile-Attacken”. Ein­fach ins Auto set­zen und in den näch­sten Nation­al­park fahren, dann ist meist der Emp­fang tot und die Ruhe geschaf­fen ;-)

    PS: Ah und Matthias, ist dir was aufge­fallen? Ich war heute wirk­lich fleißig und habe mir die Mühe gemacht 28 Zeichen mehr zu set­zen! ;-)

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    • Hallo Anne,

      Erstens ja, super endlich hast du dich zu den wichti­gen 28 zusät­zlichen Zeichen durchgerungen!

      Und ja bei mir heißen Nation­al­parks Berge. Denn dort sind die Netze auch noch nicht so aus­ge­baut und dann ist man auch zwangsweise vom Netz getrennt! ;-)

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  8. Ich habe bei meiner Offline Woche ja selbst bemerkt, wie schwer es ist länger offline zu bleiben. Da mach­ste Bilder mit der Digi­cam und wo kuck­ste die dann richtig an?
    Trotz­dem bin ich richtig stolz auf mich, dass ich mehr als eine Woche durchge­hal­ten habe keine emails abzu­rufen und keinen meiner Blogs aufzu­rufen. Hat auch was ;-)
    Und die näch­ste Offline Zeit kommt bes­timmt… zumin­d­est was den Com­puter bet­rifft. Das Handy ist mir noch zu neu, als dass ich damit dann nicht wenig­stens mal ein bissi twit­tere… das war übrigens super genial in der Arzt­praxis die Wartezeit mit Twit­ter zu überbrücken…
    LG
    Tanja

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    • Mor­gen Tanja,

      ja, ja! Da heißt es durch­hal­ten in der Offline Zeit! Ich finde diese Zeit aber auch deswe­gen so wichtig, weil mir per­sön­lich dann auch wieder der Spaß an der ganzen Geschichte mit dem Bloggen nicht ver­loren geht?

      Und ja, twit­tern ist schon ein geniale Sache! Wobei ich in Arzt­praxen eher meinen Fee­dreader durchgehe!

      Reply
      • Mal ein bißchen Bloggen-Pause machen ist immer gut. Ich muss mir meine zukün­fti­gen Pläne auch noch zurecht legen und kucken, wie ich das so gestalte. Irgend­wann sinkt die Lust näm­lich total in den Keller…

        Reply
        • Hallo Tanja,

          Ja so ist das! Aber auch bei unseren 5 to 9 Jobs muss man schauen wie man sich in manchen Zeiten motiviert. Und so eine Pause von der Arbeit Kuss ein­fach sein und wenn Sie nur dazu dient dir wieder einen Moti­va­tion­sstupser zu geben! ;-)

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