Ich bin wieder zurück aus dem Urlaub

Wie vielle­icht der eine oder andere von euch gemerkt hat, war in der let­zten Woche hier nicht viel los. Warum? Weil ich in Urlaub war, für eine Woche. Wie Luigi, war auch ich ziem­lich “aus­ge­brannt” und habe mich in meinem Urlaub ein wenig erholt. Ich habe aber auch einige Entschei­dun­gen für mich selbst getrof­fen, die ich euch jetzt gerne mit­teilen möchte.

Die Zeit vor meinem Urlaub war ziem­lich stres­sig, sehr kräfter­aubend und ein­fach nur anstren­gend. Und wenn der eine oder andere meine Aktion im Novem­ber “Tech­no­rati ist tot, lang lebe Wikio” meint, der liegt abso­lut falsch! Das Prob­lem war nicht die Pla­nung, das Prob­lem war auch nicht der große Ansturm, der dann kam und über den ich mich sehr gefreut habe. Nein, aber meine Pla­nung für alles war irgend­wie mies. Und dadurch hat mich das Ganze, mein Job, meine Woh­nung und die Home­page ein­fach alles ein wenig überlastet.

In meinen Urlaub habe ich mir aber ein paar Gedanken gemacht, wie es jetzt nach meinem Urlaub weit­ergeht und was ich ändern kann, damit es wieder aufwärts mit mir geht, soll heißen, damit ich mich nicht wieder krank bzw. abso­lut aus­ge­laugt in meinen näch­sten Urlaub begebe und mich dort dann erhole. Das ist keine Lösung! Genauso möchte ich in Zukunft etwas mehr für mich selbst machen, wie z.B. Lesen und wieder mit dem Laufen anfan­gen. Und die wohl größte und weitre­ichend­ste Entschei­dung, die ich schon vor meinem Urlaub getrof­fen habe, aber erst jetzt euch mit­teile ist, ich will aufhören zu rauchen!

Ich werde zusam­men mit meiner Fre­undin, am 12. Dezem­ber ein Sem­i­nar zum Nich­trauchen besuchen, werde mir danach eine Dauer­akkupunk­tur­nadel im Ohr set­zen lassen und mir ganz viele Kau­gum­mis besor­gen! Ich merke in let­zter Zeit ganz stark, dass das Rauchen meinen Kör­per immer stärker belastet, dass ich trotz Zigaret­ten immer nervöser werde und last but not least, mit­tler­weile gehen über 200 € pro Monat in dieses doch sehr lux­u­riöse Vergnügen!

Ich werde im Dezem­ber 30 Jahre alt. Ja, ich weiß, auf meiner Start­seite steht, das ich es schon bin! Ich habe mir aus dem Thema Alter irgend­wie nie etwas gemacht. Man ist so alt wie man sich fühlt und nach diesem Index bin ich max­i­mal 5!

Aber Spaß bei­seite, ich möchte in meinem Leben einige Sache verän­dern, nicht aus dem Grund, dass ich 30 werde, nein, son­dern weil ich gemerkt habe, dass ich einen schö­nen Trott drin habe und den möchte ich durch­brechen. Ich weiß nicht, ob ihr das ver­steht, aber es ist wichtig für mich, dass ich wieder was verän­dere, denn Rou­tine bedeutet in meinen Augen Still­stand. Und Still­stand ist für mich das Schlimm­ste was es gibt.

Also hier meine Liste der Veränderungen:

  1. Mit dem Rauchen aufhören
  2. Wieder mehr pos­i­tive Zeit für mich und meine Fre­undin (ins Kino gehen, für Ker­stin kochen)
  3. Mehr pos­i­tive Zeit für mich (Lesen)
  4. Ein aus­ge­wo­generes Ver­hält­nis zwis­chen Arbeit und Freizeit herstellen

Dies bedeutet allerd­ings, wie sich die Meis­ten denken kön­nen, dass ich auch hier etwas kürzer treten muss. Keine Angst, hier wird es immer noch rundge­hen! Ver­sprochen! Allerd­ings werde ich den Plan aufgeben, jeden Tag einen Artikel veröf­fentlichen zu wollen. Oder anders gesagt, ich werde nicht mehr jeden Tag so inten­sive Artikel schreiben. Eher mal über etwas Kleines informieren oder auch ein­fach nur eine schönes Bild rein­stellen. Ich möchte ein­fach nicht mehr diesen Stress, den ich mir zugegebener Massen selbst auflaste, jeden Tag einen Artikel zu schreiben. Meine Artikel brauchen Vor­bere­itung, Bilder, Links. Aber wem erzähle ich das!

Darüber hin­aus schmökere ich gerne in den Blogs, die an der Wikio Aktion teil­nehmen, finde dort Tipps und Hin­weise, die mir echt weit­er­helfen und zu denen ich Kom­mentare abgegeben möchte. Das braucht ein­fach alles Zeit und die Zeit möchte ich mir nehmen. Denn es sind wirk­lich gute Sachen dabei!

Und als Let­ztes, und ich möchte, dass das nicht falsch ver­standen wird, das ist mir wichtig. Seit der Wikio Aktion wen­den sich auch viele Per­so­nen an mich, mit Fra­gen oder Hil­festel­lun­gen, die ich geben soll. Das ist mir wichtig diesen Men­schen zu helfen, denn wie ich damals anf­ing, als Green­horn, wäre ich ohne die Hilfe von eini­gen von euch nicht dort, wo ich heute bin. Es ist mir wichtig anderen Blog­gern, Hil­festel­lun­gen zu geben, sie bei ihren Pro­jek­ten zu unter­stützen. Denn was wäre die Blog­ger­welt ohne das! Eine Wüste, in der jeder selbst nach Wasser suchen geht? Und das möchte ich ein­fach nicht. Aber auch das benötigt Zeit, manch­mal mehr und manch­mal weniger! Und ich bin per­sön­lich sehr stolz darauf, dass ich der Gemein­schaft so wenig­stens ein biss­chen von dem zurück­geben kann, was sie mir gegeben hat!

Also, um diesen lan­gen Artikel auch jetzt mal zu einem Ende zu brin­gen! Ich werde weniger schreiben und ein wenig mehr auf den Inhalt achten, mehr bei euch rum­sur­fen und mal das eine oder andere Kom­men­tar mehr abgeben. Dafür wird hier vielle­icht ein wenig mehr Ruhe einkehren, was ich nicht schlimm finde, ich werde die Zeit nur anders nutzen.

Ich wün­sche jedem von uns, dass wir den gold­e­nen Weg finden, so dass wir glück­lich und zufrieden sind! Denn was bringt der ganze Stress, wenn es uns nicht glück­lich macht?

36 comments Write a comment

  1. Hey Matthias,
    das ver­stehe ich nur zu gut und unter­stütze dich dabei.
    Mit dem Rauchen aufhören, ist ein guter Entschluss.
    Nicht täglich Artikel rein­set­zen, eben­falls. Lieber hier und da und dann ordentlich, wie sich selbst dem Stress auszuset­zen, es täglich schaf­fen zu wollen.
    Und wenn dein Pri­vatleben dadurch Aufwind erfährt, für dich und die Beziehung, wun­der­bar.
    Ich drücke dir bei all dem, was du angehst nur das Beste.
    Jetzt aber erst ein­mal einen angenehmen Start in die Woche.
    Machs gut,
    Alex

    • Hallo Alex,

      vie­len Dank für dein Kom­men­tar! Und diese Unter­stützung tut ein­fach gut! Danke dir auch nochmal für die tolle Vertre­tung, die du hier sofort und rel­a­tiv kurzfristig übernom­men hast!

      Danke!

      Gruß

      Matthias

  2. Ich bin dafür! :-)
    Ich habe dich vorhin in einem Kom­men­tar PapaBär genannt… hof­fentlich weißt du, wie ich das gemeint habe? Der Wikio-Papa prak­tisch ;-).
    Lieber Matthias, von mir erst­mal hier ein dickes Danke für alles, was du schon für die Wikio Fre­unde und auch ( ..quen­gel…) nur für mich gemacht hast!
    Und dann beglück­wün­sche ich dich (euch! viieel besser!) zur Nichtraucher-Entscheidung. Alles hat eben seine Zeit.
    Ich drücke feste die Dau­men!
    liebe Grüße!!

    http://mik-ina.de/2009/09/06/rauchst-du-noch-oder-lebst-du-schon/

    • Hallo Miki,

      mach dir darüber keine Gedanken, wobei ich finde mit 29 ist man noch kein Papabär, oder?

      Hey kein Prob­lem, ich helfe gern dort wo ich es kann!

      Ja, ein biss­chen Bauch­weh habe ich schon, ob ich es wohl schaffe, aber das klappt!

      Deinen Artikel werde ich mir auf jeden Fall durch­le­sen! Danke dafür!

      Gruß

      Matthias

  3. Schön das Du wieder da bist, hab Dich und Deine Kom­mentare schon vermisst.

    Das mit dem Rauchen finde ich super. Ich bin jetzt seit 200 Tagen rauch­frei und so schwer war es gar nicht.

    Dazu gehört in den ersten Wochen ein eisiger Wille und danach muss man wider­ste­hen können.

    Aber wenn man das wirk­lich will, dann geht das auch. Schau mal hier, das waren meine 10 Schritte mit denen es bei mir funk­tion­iert hat:
    http://www.nicht-rauchen-blog.de/nichtraucher-gruende/in-10-schritten-mit-dem-rauchen-aufhoeren/

    • Hallo Namensvet­ter,

      das höre ich gerne! ;-)

      Ja, du warst auch einer der Gründe, warum ich überhaupt ange­fan­gen habe, darüber nachzudenken!

      Ja, der eisige Wille, den muss ich mir echt zule­gen und ich habe mir vorgenom­men, in den ersten Wochen mit dem Alko­hol auch ein biss­chen langsam zu machen. Einer der Haupt­gründe für den Rückfall!

      Danke für den Artikel, werde ich mri auf jeden Fall anschauen!

      Gruß

      Matthias

    • Hallo Tea,

      vie­len Dank, die werde ich euch weitergeben!

      Danke für die Rezepte, die schaue ich mir echt mal genauer an!

      Danke!

      Gruß

      Matthias

  4. Ich freue mich sehr wieder von Dir zu lesen. Wel­come back. :)

    Du hast einen tollen Blog, schreibst super Artikel, bist ein selb­st­loser Hil­fs­bere­iter Men­sch und dafür Danke ich Dir von Herzen.

    Aber Stress und Freude soll­ten sich gegeneinan­der aufwiegen und manch­mal ist eben auch ein Nein angebracht.

    Du soll­test Deiner Fre­undin, Fam­i­lie und Dir selbst am näch­sten ste­hen. Hab ein­fach Spass an allen Din­gen, genieße das Leben und der Rest kommt von alleine.

    Der Zwang jeden Tag einen Artikel zu schreiben, ist doch nur Stress und wenn Du noch nicht ein­mal Zeit hast, im Kino zu entspan­nen…, dann ist die Not­bremse schon lange fäl­lig. das leben ist zu kurz und auch zu wertvoll, um im “Still­stand” zu Leben, glaub mir, ich weiß wovon ich rede.

    Viel kleine Erfolge, wie eben das Rauchen aufzuhören, kön­nen einen ganz schon pushen (im pos­i­tiven) und dafür drücke ich Dir ganz feste die Daumen.

    Liebe Grüße,
    Michaela

    • Hallo Michaela,

      vie­len Dank für das Lob! Bekomme schon ganz rote Ohren!

      Und das aufwiegen von Stress und Freude ist bei mir im Moment ein­fach nicht gegeben, aber das muss sich ändern!

      Ja, die kleinen Erfolge, die will ich wieder finden!

      Danke für deine Unter­stützen­den Worte!

      Gruß

      Matthias

    • Hallo Thomas,

      ja, habe ich, aber auch das Arbeit­sleben, hat mich wieder, leider! ;-)

      Aber Urlaub war echt klasse, das Wet­ter hätte noch ein wenig besser sein kön­nen, aber die Ruhe war ein­fach klasse!

      Wann geht es bei dir das näch­ste Mal los?

      Gruß

      Matthias

  5. Oh, nicht mehr zu rauchen ist ein tolles Vorhaben, was ich als Nich­traucher abso­lut unterstütze-allein wegen des Geldes… aber weißte ja sel­ber.… Ich bin wirk­lich erstaunt, dass Ihr jun­gen Küken schon so viel Streß empfinden könnt. ;O)

    Nun, ich bin zehn Jahre älter und das fühlt sich manche Tage so an, obwohl ich auch so einen kleinen kindis­chen Touch nicht wegquatschen kann. Aber ich habe auch schon seit län­gerem beschlossen, mich dieser schnel­llebi­gen Zeit nicht anzuschließen… unsere Zeit (also die meiner Fam­i­lie) tak­tet auf jeden Fall langsamer und das gibt schon mal ab und zu Reibereien mit der Umwelt, aber das muss nun mal jeder für sich selbst entscheiden.

    Ich finde es toll, dass wir manch­mal trotz kleiner Kinder erst mor­gens um zehn aus den Fed­ern finden. Es ist ein­fach nur schön, den Tag sehr gemütlich zu starten-Streß kommt von ganz allein.

    Katja Saal­frank sagt ja immer so schön, Qualitätszeit-aber so ist es, man muss ganz bewußt seinen Part­ner, sich selbst, die Kinder wahrnehmen und vor allem viel zusam­men machen. Die Zeit vergeht genauso schnell, aber das bedeutet mir mehr als dieses ewige Rack­ern, was von der Gesellschaft als höch­stes Glück ange­se­hen wird. Nö, wir nicht.

    LG Kaddi und alles Gute bei Deinen Vorhaben!

    • Hallo Kaddi,

      ja, das mir dem Rauchen auf jeden Fall!

      Du wirst lachen, aber genau über den Entzug des Stresses habe ich mir selbst viele Gedanken gemacht und mich auch viel mit meiner Fre­undin unterhalten!

      Sie hat mir nur gesagt, was wäre dein Job ohne Stress, todeslang­weilig, aber du liebst deinen Job so wie er ist! Ein­fach mal mal “Nein” sagen ler­nen! Und darüber haben wir (du und ich) auch schon viel disku­tiert, oder?

      Aber es ist falsch und da gebe ich dir recht, das tägliche Abrack­ern als das größte Geschenk dieser Gesellschaft anzuse­hen! Das ist nich richtig!

      Das Leben muss auch noch etwas anderes zu bieten haben, außer Stress und das gehe ich jetzt mal suchen! ;-) Zwar mit kleinen Schrit­ten, aber ich ver­suche es zu finden! Und ich sage dir Bescheid, wenn ich es gefun­den habe!

      Gruß

      Matthias

  6. Was das Rauchen angeht, kann ich als lebenslanger Nich­traucher nicht viel zu sagen.

    Aber zu deinem Entschluss, nicht mehr zwang­haft täglich etwas Bloggen zu wollen, kann ich etwas sagen. Ich habe das ja auch eine Weile gemacht und täglich einen Artikel unters Volk gebracht. Solange das Spaß macht, ist dage­gen ja auch nichts einzuwen­den. Wenn allerd­ings der Punkt erre­icht ist, wo man sich selbst unter Druck setzt, weil man ja “noch einen Artikel schreiben muss” oder weil man es mit Stress und Hek­tik zu tun bekommt, dann sollte man sich Gedanken machen.

    Von daher finde ich deine Entschei­dung goldrichtig. Zumal die Leser auch nicht in Scharen abwan­dern, nur weil man plöt­zlich vielle­icht nur noch alle 2–3 Tage frischen, dafür aber spür­bar mit Spaß und Freude geschriebe­nen, Con­tent veröffentlicht :)

    Ein Dezem­berkind bin ich übrigens auch ;)

    • Hallo Sascha,

      oh Mann, schreib dich von, dass du nie dem Laster des Rauchens ver­fallen bist! Echt!

      Ja das mit dem Con­tent ist genauso wie du es beschreibst! Der Satz “ich muss noch …”, der ist ein­fach falsch, weil auch ich der fes­ten Überzeu­gung bin, dass Schreiben ein­fach Spaß machen soll! Und es gibt ein­fach immer wieder Tage wo es nicht passt, oder wo ich ein­fach keinen wirk­lichen “Stoff” finde, für den sich ein Artikel lohnen würde!

      Danke für deine auf­bauen­den Worte!

      Gruß

      Matthias

  7. Kann es sein das viele von uns aus­ge­brannt sind? Sieht wenig­stens so aus. Ich glaube aber kaum das es an unserem Hobby liegt. Die gesamte wirtschaftliche Lage mit ihren ein­her gehen­den Exis­ten­zäng­sten brin­gen uns anscheinend dazu uns wieder auf die alten Werte zu besin­nen. Wir rücken inner­halb der Fam­i­lie wieder mehr zusam­men, wenn auch unbe­wußt. Ich find das gut.

    Wün­sche dir viel Kraft und Durchhaltevermögen!

    Luigi –der nicht DELIJO heißt (so heißt nur mein Blog ;) )

    • Hallo Luigi, (dessen Name ich geän­dert habe! Sorry!)

      ja, das wäre wirk­lich eine mögliche Erk­lärung mit den Exis­ten­zäng­sten! Ich habe aber auch bei mir fest­gestellt, dass ich immer wieder an meine Belas­tungs­grenze gehe und oft­mals darüber hin­aus und in der heuti­gen Gesellschaft aus­ruhen und entspan­nen fast zu einem Fehler gewor­den ist!

      Und das finde ich wirk­lich schade! Aber jeder braucht Ruhe und Gelassen­heit um wieder auf­tanken zu kön­nen! Wie sollen wir den sonst die Kraft für den täglichen Kampf finden, den wir manch­mal Leben nen­nen, finden?

      Sorry, nochmal wegen dem Namen!

      Gruß

      Matthias

  8. Hallo, Matthias!

    Das ist ein toller Schritt mit dem Rauchen aufzuhören! Die ersten Tage sind etwas merk­würdig, dann geht es einem immer weniger ab. Ver­suche, Dir keine anderen “dum­men” Ersatzhand­lun­gen anzugewöhnen.

    Ich habe vor mehr als 7 Jahren mit dem Buch “Endlich Nich­traucher” von einer Minute auf die andere aufge­hört und es keine Minute bereut. Im Gegen­teil, ich habe sehr viel an Leben­squal­ität gewon­nen. Heute kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, wo ich das Geld für diese Menge an Zigaret­ten her hatte — ich war eben­falls in der Klasse 200–300 Euro pro Monat, also 2–3 Päckchen am Tag (vor 7 Jahren waren die Zigaret­ten auch noch billiger ;-)

    Wenn’s Dir hilft, kannst Du das ja mal als Unter­stützung ver­suchen: Ich habe mir einen Zettel auf den Schreibtisch gelegt mit der Auf­schrift “Hurra, ich bin Nich­traucher!”. Damit ich am näch­sten Mor­gen ja nicht vergesse, dass ich nun glück­licher Nich­traucher bin. Jedes Mal, wenn ich nach einer Zigarette suchte, dachte ich mir den sel­ben Satz. Und das war zu Beginn fak­tisch in jeder Sit­u­a­tion so. Das Ver­lan­gen wurde ständig weniger.

    Dieses Blatt Papier habe ich heute noch in einer Schublade liegen und stoße gele­gentlich darauf. Ich freue mich jedes Mal sehr, wenn ich es wieder sehe.

    Ich drücke Dir die Dau­men — Du wirst es schaf­fen und im Rück­blick sehen, wieviel Leben­squal­ität Du (zurück)gewonnen hast!

    Alles Gute!

    • Hallo Gerry, danke für den tollen Tipp mit dem Zettel. Den werde ich mir auch schreiben!

      Ich bin generell am überlegen mir selbst kleine Beloh­nun­gen zu gön­nen, wenn ich ver­schiedene Etap­pen erre­icht habe!

      Was hälst du davon und hast du das auch so gemacht?

      Gruß

      Matthias

    • Das mit den Beloh­nun­gen habe ich eigentlich nur indi­rekt gemacht. Ich habe das ganze Geld, das ich eigentlich ver­raucht hätte, auf ein Spar­buch gelegt. Dann damit u.a. eine wun­der­schöne Reise und zwei gebrauchte Motor­räder finanziert. :-) Das war meine Beloh­nung. Irgend­wann habe ich damit aufge­hört, als bei mir das Geld sowieso knap­per wurde.

      Aber so extrem rit­u­al­isiert habe ich es nicht, da ich denke, dass es zur Selb­stver­ständlichkeit wer­den muß. Sonst denkt man zu viel an die Sache.

    • Hallo Gerry,

      da gebe ich dir Recht! Aber als Ans­porn am Anfang finde ich das mit den Beloh­nun­gen wirk­lich nicht verkehrt!

      Vor der Anfangszeit habe ich ein wenig Zeit, mor­gens Kaf­fee und Zigarette, das ist bei mir irgend­wie ein Ritual!

      Aber Ker­stin und ich haben vorge­sorgt, wir wer­den uns am Anfang Dauer­akupunk­tur­nadeln set­zen lassen! Ich hoffe, dass die ersten Suchtschübe erleichtert!

      Gruß

      Matthias

  9. Erst ein­mal Willkom­men zurück Matthias. Ich freue mich zu hören, dass du dich sehr gut erholt hast und kann dich nur zu deinen Entschei­dun­gen beglück­wün­schen. Na klar ist es schade, dass es nicht mehr ganz so viel zu lesen gibt, aber man sollte im Leben Pri­or­itäten set­zen und nie vergessen, was wirk­lich wichtig ist. Das hast du nun getan und ich kann nur sagen, dass es genau die wichti­gen Dinge im Leben sind auf die du in näch­ster Zeit deine Schw­er­punkte set­zen willst.
    Beson­ders klasse finde ich deinen Entschluss das Rauchen aufzuhören. Das höre ich in let­zter Zeit von vie­len und ich freue mich auch, dass viele es auch wirk­lich durch­hal­ten. Ich hatte meinen Entschluss vor 8 Jahren gefasst und ich halte immer noch durch. Ich möchte auch nicht mehr anfan­gen, weil es ein­fach wirk­lich nur überflüs­sig ist. Ich hatte damals aufge­hört, weil ich mich schwer ver­liebt hatte. Da ging es natür­lich ein­facher :-)
    Ich drück dir die Dau­men, dass du es durch hältst und das deine Pläne die du im Urlaub gefasst hast auch so umset­zen kannst.
    Und wenn dir dann doch mal lang­weilig sein sollte, dann darfst du meinen Blog natür­lich immer noch gerne besuchen :-D
    Viele Grüße
    Thomas

    • Hallo Thomas,

      ich ver­spreche dir aber es wird nicht viel weniger! Mal schauen, wo mein nor­maler “Takt” zum Posten liegt, so das ich ein gesun­des Mit­tel­maß finde zwis­chen Spaß und “schreiben müssen”. Denn ich finde über ver­schiedene Aktion muss man ein­fach schreiben, weil sie so klasse sind! ;-)
      Auf jeden Fall bin ich fest entschlossen mit dem Rauchen aufzuhören und wo ich jetzt von so vie­len hier höre, dass sie den Absprung geschafft haben, hilft mir das!

      Danke dafür!

      Gruß

      Matthias

  10. Pingback: Tag 229 – Sehr stolz auf mich selber | Nicht-Rauchen Blog

  11. Ich drücke dir ganz fest die Dau­men das du es schaffst diese gold­ene Mitte zu finden. Es ist immer ein Bal­anceakt diesen Mit­tel­weg zu finden.

    Aber wenn man merkt das sich etwas ändern muss dann sollte man diesem Gefühl nachgeben.
    Alleine diese Erkent­niss ist schon ein Gewinn.

    Wie gesagt “Däum­chen drück” aber sowas von!!

    • Hallo Michaela,

      danke schön!

      Die Erken­nt­nis ist wirk­lich schon viel wert und jetzt geht es noch ans umsetzen!

      Gruß

      Matthias

  12. Wel­come Back!! Schön wieder von dir zu lesen.
    Finde ich so klasse, dass du dir vorgenom­men hast Nich­traucher zu wer­den. Ich halte dir echt alle bei­den Dau­men. Bin sel­ber froh, dass ich eigentlich nie damit ange­fan­gen habe. Die Sache mit dem “Aus­ge­brannt” sein kenne ich auch nur zu gut. Finde ich klasse, dass du dir fürs neue Jahr Ziele gesteckt hast. ;)
    Näm­lich, was für dich wirk­lich wichtig ist.
    Ich nenne es “erwach­sen” wer­den. Habe auch erst damit vor einem hal­ben Jahr ange­fan­gen. Näm­lich meine Ziele und Träume selbst in die Hand zu nehmen, und nicht warten bis es geschieht.
    Teil­weise ist es nicht leicht umzuset­zen, aber schön, wenn man wieder einen kleinen Schritt geschafft hat.
    Gerne werde ich auch weiter deinen Blog besuchen und schauen, wie es dir mit dem “Nich­trauchen” so ergeht. Soll­ten die bei­den Dau­men nicht nutzen drücke ich die Zehen auch gle­ich mit. ;)
    lg
    Nila

    • Hallo Nila,

      vie­len Dank, ja “erwach­sen wer­den”. Das ist wirk­lich so eine Sache!

      Aber ich habe mir neue Ziele gesteckt, jetzt kommt es nur noch darauf an, wie ich sie umsetze.

      Und zum Thema Nich­traucher wird es auf jeden Fall, die eine oder andere Info geben.

      Gruß

      Matthias

  13. Ich freu mich, dass Du wieder da bist. Hab Dich let­zte Woche dann doch schon etwas vermisst ;-)

    Übrigens bin ich ges­pannt wie das mit dem Rauchen aufhören funk­tion­iert. Du wirst sicher berichten, oder?

  14. Hallo Tanja,

    Danke!

    Ja, ich bin auch mal ges­pannt wie es funk­tion­iert und ja ich werde auf jeden Fall berichten!

    Gruß

    Matthias

  15. Hallo Matthias,

    Deine Entschei­dun­gen finde ich ein­fach toll.

    Beson­ders der Entschluss, mit dem Rauchen aufzuhören. Meine Tante hat vor ein paar Monaten aufge­hört und fühlt sich dadurch viel besser.

    Und Dir ist bes­timmt nie­mand böse, wenn Du Dir mehr Zeit für Dich und Deine Fre­undin nimmst. Es macht ja keinen Sinn sich zum Schreiben zu zwin­gen um nach einiger Zeit auszubren­nen und dann ganz aufzuhören.

    Ich bin auch ein Men­sch, der sich oft unnötig unter Druck setzt. Und erst wenn ich mich mal mit einem Buch auf die Couch lege merke ich wie sehr ich das gebraucht habe.

    Ich wün­sche Dir und Deiner Fre­undin viel Erfolg und Spaß in Eurem “neuen” Leben.

  16. Hallo Lizzy,

    danke schön! Ich bin auch mal ges­pannt, wie das wird ohne rauchen!

    Und ja, ich bin auch ein Men­sch, der sich selbst sehr stark unter Druck setzt und wenn ich dann mal loslasse merke, wie gut mir das tut, auch mal nicht mich um alles sofort und gle­ich zu küm­mern! Son­dern mal in mich reinzuhorchen, was will ich!

    Gruß

    Matthias

  17. Matthias, das mit dem Rauchen ist eine gute Idee, eine sehr gute. Meine Fre­undin hat auch aufge­hört (ich bin nur ein Gele­gen­heit­sraucher) und in der Woh­nung ist es angenehmer zu wohnen.
    Das mit dem Kochen ist eine tolle Sache, ich habe es mir auch angewöhnt zu kochen. Ich bin jetzt ein “Experte” für Gans, Rouladen, Sauer­braten, ver­schiedene Nudel­gerichte und Aufläufe.
    Mein Tipp: unbe­d­ingt danach die Küche auch aufräu­men, sonst gibt es “heiße Ohren” ;-)

    Igor

    • Hallo Igor,

      danke! Und ja es war sogar eine Superidee mit dem Rauchen aufzuhören. Und das Schlimm­ste daran ist, dass es so ein­fach war, dass ich mich frage, wieso ich diesen Schritt noch nicht früher gegan­gen bin!

      Ja, das mit dem Gele­gen­heit­srauchen funk­tion­iert bei mir ein­fach nicht! Entweder ganz oder gar nicht! ;-)

      Mit dem Kochen, da bin ich abso­lut noch kein Spezial­ist, und jede Woche hole ich es mir fest vor, etwas zu kochen, aber dann kommt immer irgen­det­was dazwis­chen. So näch­ste Woche habe ich es fest einge­plant! Und ich schaue dann meis­tens im Kochbuch “Was lacht mich denn heute an?”.

      Ja, das mit dem Kücheaufräu­men, habe ich sofort gel­ernt, nach­dem ich mir natür­lich meinen ersten Satz heiße Ohren einge­fan­gen hatte! Aber sie hat ja Recht!

      Gruß und einen guten Rutsch wünscht

      Matthias

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