Lernen wir aus unseren eigenen Fehlern, oder sind wir sogar bereit uns einzuschränken – Fasten mal anders

Wer in den letzten Tagen, das Fernsehen einschaltet, wird ungewollt mit der Gefahr der Atomkraftwerke oder Kernkraftwerke konfrontiert, denn die Katastrophe in Japan jährt sich heute. Man kann wegschalten und sich denken „betrifft mich eh nicht!“. Stimmt! Aber leider nur zum Teil! Ich meine im Jahr 1987 / 88 waren wir mit dem Atom Zwischenfällen in Biblis verdammt nahe an einem zweiten Tschernobyl. Aber sind wir uns sicher, das wir ohne die Kernkraftwerke einfach so leben können?

Ich meine sind die Deutschen bereit sich ein wenig einzuschränken, um das Risiko der AKWs zu minimieren, indem man auf alternative Strom setzt, oder man verzichtet? Bei uns im Saarland gibt es eine schöne Geschichte genau zu diesem Thema, alternative Energien und deren Nachteile, die keiner will! In einem Ort in meiner Nähe, namens Dillingen, gab es vor ein paar Jahren die Ideen ein Windkraftanlage zu bauen. Aber was soll ich sagen, es wurde abgelehnt, zwar mit der Begründung, das durch die Rotoren eine sehr seltene Vogelart, namens Rotmilan getötet würden, was schlimm ist, aber meiner persönlichen Meinung nach nur ein Vorwand war.

Denn, meiner persönlichen Meinung nach, den Menschen gefiel von Anfang an, nicht die Vorstellung, das sie am Horizont diese Windräder sehen würden. Aber wie so oft im Leben, ist es natürlich sehr leicht mit dem Zeigefinger auf andere zu zeigen, die eine Entscheidung getroffen haben, die einem selbst nicht gefallen. In solchen Fällen sollte man einfach mal mit gutem Beispiel voran gehen. Klar es hilft den Menschen in Japan und den dortigen Atomstörfall leider nicht, aber für unsere eigenes Risiko zu minimieren, einen Atomstörfall heraufzubeschwören.

Die Fastenzeit ist im vollen Gange und deshalb, wieso verzichten wir nicht mal, jeder für sich, ein wenig auf unseren täglichen Stromfresser! Nur um den Bedarf an Strom zu senken und somit die Notwendigkeit von weiteren AKWs auszuschließen. Wer hindert uns daran? Wie schwer wird es sein den einen oder anderen Tag die Onlinewelt zu schwänzen und es wird euch auch entspannen. Eine Auszeit von der Onlinewelt wird euch bestimmt genauso gut tun wie mir! Und ich habe es locker einen Monat ausgehalten.

Also macht ihr mit? Lasst doch einfach mal den Rechner etwas aus, nachdem der Akku leer ist. Das hilft eurem Akku, euch hilft die Auszeit und Strom spart ihr auch noch! Was sagt ihr?

Bildquelle:Gordon Bussiek – Fotolia.com

15 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Mac

  2. Ich bin für einen bewußten Umgang mit seiner Umgebung und auch dem Alltag immer zu haben.

    Auch wenn es immer heißt, dass Blogs ohne Unterlass mit Informationen beschickt werden müssen – bei mir gibt es im Blog immer wieder Pausen. Die längsten vom Hl. Abend bis 6. Januar – und eine zweite Pause vor Ostern, die ich als „Blogfasten“ bezeichne. Diese Phase wird es auch dieses Jahr wieder geben. Ich denke, dass es eine gute Sache ist – und bisher hat sich keiner meiner Leser darüber beschwert ;-)

    • Hallo Gerry, ja, das ist wirklich gut, und wie der eine oder andere aufmerksame und regelmäßige Besucher bemerken wird, treibe ich mich im Moment ziemlich wenig im Netz rum!

      Einfach aus Zeitgründen, aber auch um mir alles wieder etwas bewußter zu machen. Jeden Tag 2 oder 3 Stunden im Netz, das geht auf Dauer echt auf die Substanz und somit habe ich mich vor kurzem entschieden, wieder kürzer zu treten. Und es tut mir einfach gut!

      Einfach mal sich ein wenig treiben lassen und nicht immer nur das machen, was man denkt machen tun zu müssen! ;-)

      Schön das wir diese Meinung teilen!

  3. Hört sich gut an – ist aber nicht immer so leicht umzusetzen.

    Dann wünsche ich Dir viel Spaß beim Treiben lassen. Blogtechnisch gesehen, darf ich dann ab Sonntag mit Dir mittreiben. :-)

      • Ja natürlich – melde mich nach Ostern zurück. Hab ich zumindest mal in meinem letzten Beitrag, mit Verweis auf Deinen Blog, geschrieben.

        Ich hoffe, dass man dann auch von Dir wieder was lesen kann?

        Schöne Ostern!

  4. *gg* Die Woche war – bis aufs Pilgerwandern – relativ hektisch. Ich wollt ja auch einige Dinge im Hintergrund im Blog machen. Leider bin ich da gar nicht dazu gekommen. :-( Naja…so spielt das Leben…

    Schön, dass Du wieder da bist!

  5. Das Problem an der ganzen Geschichte hast Du schon ein wenig angedeutet:

    Keiner will seinen Blick auf den Horizont von den Windkrafträdern zugebaut wissen. Erst recht – und das kann ich sehr gut nachvollziehen, möchte sie keiner in der Nähe seines Hauses / seiner Wohnung haben. Denn einerseits kann einen das Schattenspiel der Rotorblätter auf Dauer Wahnsinnig machen, zum zweiten sind die Dinger nicht so geräuschlos wie man das glaubt. Die sondern nämlich einen, auf die Schnelle gar nicht hörbaren Tiefton ab.

    Und schalten wir alle unsere AKW ab, bevor die Ökologischen Stromerzeuger den nötigen Strombedarf ausgleichen können, holen wir uns den aus Polen, Slowenien und anderen osteuropäischen Staaten.

    Hat dadurch dann irgendwer irgendwas gewonnen?

    • Genau das, ist das Problem, Marcus. Damit ist keinem auf Dauer geholfen.

      Und danke für den Hinweis, ich dachte wirklich Windkraftränder seien geräuschlos. Gut das wir drüber gesprochen haben! ;-)

      Schöne Woche noch!

  6. Fasten? Das ist irgendwie im Stress der letzten Tage und Wochen voellilg an mir vorbeigegangen.

    Zum Stromfasten: Ja das ist eine gute Idee. Und ich muss zugeben, das ich in den letzten Tage meinen Mac auch tatsaechlich heruntergefahren habe. Das ist zumindst ein kleiner Teil. Allerdings muessen bei solchen Aktionen auch immer sehr viele mitmachen.

    In diesem Sinne: Einfach mal abschalten!

    mfgcb

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