Endlich gute Internetverbindung im Zug? – Die aktuelle Situation bei der Bahn

Hotspot_ICE3Wer kennt das nicht: man ist mal wieder auf Geschäftsreise und hat sich am Vorabend noch genau überlegt, wie die bevorstehende Präsentation auf dem langen Reiseweg in aller Ruhe vorbereitet werden kann. Bei einer längeren Zugfahrt wie z.B. von München nach Berlin, die in den Zugfahrplänen für ICE mit 6 Stunden veranschlagt ist, gibt es eigentlich genug Zeit um alles zu erledigen. Die moderne Technik macht uns aber mal wieder einen Strich durch die Rechnung- das Internet im ICE holpert und stolpert. Dieses ist zumindest in der 1. Klasse „kostenlos“, bedenkt man aber dass die Fahrkosten im Dezember 2014 schon wieder um etwa 2,9% erhöht wurden, ist das nur ein kleiner Trost.

Die aktuelle Lage

Auf momentan 120 deutschen Bahnhöfen ist eine 30-minütige kostenlose WLAN-Nutzung nach Registrierung möglich, die Nutzung im ICE ist nach wie vor nur bedingt zu genießen. Die Deutsche Bahn ist tatsächlich nicht untätig und versucht daran zu arbeiten, in Zusammenarbeit mit den größten Mobilfunkbetreibern Deutschlands.

Für Telekom-Kunden gibt es bereits die Möglichkeit, über eine HotSpot-Flat in der ersten als auch zweiten Klasse unbegrenzt zu surfen, was in der zweiten Klasse mit Kosten verbunden ist, die Verbindung bleibt jedoch nach wie vor holprig. Das Infrastruktur ist mit einer Mobilfunkstation alle 5 km auch entlang der Bahnstrecken eigentlich gut ausgebaut. Da sich aber mehrere hundert Passagiere im Zug befinden, wird ein Mast schnell überlastet. Dass bei schnellem ICE natürlich auch alle paar Minuten eine Verbindung zu einem neuen Mast aufgebaut werden muss, erschwert das flüssige Surfen. Ein weiteres Problem sind die Wände der Waggons der ICE-Züge, die aus einem Metall bestehen, das keine Funkwellen durchlassen soll. Auch die Fenster werden durch Aluminium gedämpft, um vor Sonneneinstrahlung zu schützen. Aus diesem Grund gibt es an den meisten Zügen Repeater, die die Funksignale ins Innere der Züge leiten. Meist sind diese aber veraltet, da es aus Sicherheitsgründen etwa 5 Jahre dauert, bis eine neue Repeater-Generation genehmigt wird. Eine Ewigkeit im Bereich der mobilen Technik.

Worauf wir in 2015 hoffen können

Für das Jahr 2015 plant die Bahn in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom, alle ICE mit WLAN auszustatten. Zudem sollen nur noch 3G und LTE- Verbindungen genutzt werden, um schnelles und stolperfreies Internet zu garantieren. Außerdem soll jeder Zug mit einer eigenen IP-Adresse, jeder Waggon mit einem Server und Modem ausgerüstet werden. Der Server entscheidet dann, welche Verbindung am stabilsten ist und leitet diese an die verbundenen Endgeräte und somit an den Kunden weiter. Auch die lästigen Unterbrechungen in Eisenbahntunneln sollen dank moderner Tunnelfunkanlagen der Vergangenheit angehören. Somit können wir am Abend vor der Geschäftsreise noch im Kreise unser Lieben zu Abend essen und die Arbeit einfach im Zug lassen – verspricht die Bahn.

Bild: Hotspot ICE3“ von S. Terfloth – Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 de über Wikimedia Commons

Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins Jahr 2015 und ein frohes neues Jahr

Neujahr - Wünsche und Vorsätze in Erfüllung gehen
Und mögen all eure Wünsche im neuen Jahr in Erfüllung gehen!
Bildquelle: ©Kautz15 – Fotolia.com
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Blog Adventskalender 2014 – 22.Söckchen

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Genauso wie im letzten Jahr freue ich mich auch dieses Jahr wieder Teil des Blog Adventskalenders zu sein. Und auch ich möchte mich zu allererst bei Alexander bedanken für die tolle und wirklich hilfreiche Organisation des Adventskalenders.

Auch dieses Jahr wie in den Jahren zuvor fällt der Tag meines Artikels mit meinem Geburtstag zusammen und auch dieses Jahr gibt es für euch da draussen eine kleine Bescherung. Aber dazu später mehr.

Lifehack für den Alltag

Heute möchte ich euch zuerst einmal einen Lifehack mit auf den Weg geben. In der Vorweihnachtszeit, oder auch in den freien Tagen nach Weihnachten wird sich bei uns immer auf die Couch gekuschelt der Kamin angeworfen und Weihnachtsklassiker im Fernsehen geschaut.

In den letzten Jahren habe ich angefangen, nicht mehr alles als DVD zu kaufen, sondern mir über die verschiedenen Onlinedienste, wie Amazon oder Apple, zu kaufen und auf meine Timecapsule runter zuladen.

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