Ruhe? – ich geb dir gleich Ruhe! – oder wie verplant ihr eure Zeit?

Wie ist das bei euch? Ich bin der Typ Mensch, der einen bestehenden Prozess, wie z.B. das Müll rausbringen immer versucht zu optimieren. Ich versuche also Tätigkeiten, zusammen zu legen, um Zeit zu sparen!

Ein Beispiel: Bevor ich den Müll nach unten bringen, schaue ich zu allererst nach, wie viele Getränke noch in der Wohnung sind und ob ich vielleicht noch den gelben Sack mit nach unten nehmen kann.

Okay, das heißt, wenn ich also eine Möglichkeit finde, zwei Tätigkeiten optimal mit einander zu verbinden, spare ich faktisch Zeit!

Aber ironischer Weise, was mache ich mit dieser Zeit, oder besser gefragt, was habe ich früher damit gemacht. Ich habe mir noch mehr Tätigkeiten aufgeladen, die ich dann versucht habe zu erledigen, anstatt die neu gewonnene Zeit besser zu nutzen. die neu gewonnene Zeit besser zu nutzen Das soll jetzt bitte nicht heißen, dass ihr durch die Optimierung keine weiteren Tätigkeiten oder Doings in euren Tag oder eure Liste aufnehmen sollt.

Nein, aber ich finde es wichtig, dass wir uns dessen, also dieser Optimierung bewusst werden und einen Teil dieser neu gewonnen Zeit, auch für unsere eigenes Wohlbefinden nutzen. Zum Beispiel sich zur Belohnung mal 2 Minuten für unsere eigenes Wohlbefinden nutzen länger auf den Balkon setzen und noch ein wenig mehr Sonne tanken.

Und wichtig finde ich es deshalb, dass wir auch mal an uns denken, weil es Erstens, sonst niemand macht und Zweitens auch diese Optimierungen uns Kraft und auch Zeit kosten. Also das nächste Mal, wenn ihr mal wieder etwas „optimiert“ habt, feiert es mal mit 2 Minuten Extrapause. feiert es mal mit 2 Minuten Extrapause Ihr werdet sehen das bringt´s! Oder lieber doch wieder mehr auf euren Zettel packen? Was meint ihr?

19 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Essen gekocht und deinen Beitrag gleichzeitig gelesen, jetzt darf ich mich die restliche halbe Stunde bis mein Freund nach Hause kommt, zurücklehnen ;-) Nein, ich werde natürlich weiterhin in deinem Blog blättern

    • Genauso habe ich das gemeint! ;-)

      Und gibt es noch andere Tipps als den Rechner mit in die Küche zu nehmen? Schön dass dir mein Blog so gut gefällt und du hier deine Freizeit verbringt? ;-)

  2. Aus solch Optimierung besteht mein ganzer Tag, ich bekomme notwendigen Termin rein und gucke, was ist da in der Nähe, wo kann ich bei der Gelegenheit mit ranrollen? Das spart (Arbeits-)Zeit und Sprit. Privat hab ich umgedacht: möglichst oft und umständlich losgehen, um noch ein paar Schritte für den Schrittzähler zu bekommen. Man ist manchmal einfach so bequem. Das Parkplatzchaos vor meiner Tür hat mit dazu beigetragen, ich erlaufe die meisten (privaten)Dinge und muss sagen ich fühl mich gut dabei.

    • Hallo Miki,

      das ist auch mal eine tolle Idee! Sachen zu erlaufen! Früher lebte ich nach dem Leitsatz, „Alles was länger ist als mein Auto, wird gefahren!“, aber mittlerweile bin ich auch schon zu Fuß unterwegs, wo ich früher gefahren bin!

      Und ja du hast Recht, da ist ein unheimliches Optimierungspotenzial. Und wieviel Schritte schaffst du am Tag?

      • So 10000 Schritte nehme ich mir vor, da muss man aber ganz schön loofen ;-) mein Schrittzähler „sagt“ da ca.8km. Ich schaffe manchmal auch 13000 Schritte, aber nur, wenn ich über meine Wii-Insel rocke ;-)Und ab 7000 pro Tag mache ich meinen Frieden mit mir. Hab mal einen normalen Faul-Tag von „früher“ nachgestellt und war so faul, nur fahren und sonst nix, da komme ich nur auf 2000 Schritte! Armes Vaterland! (Ist keine Eintagsfliege, hab den Zähler jetzt schon fast 2 Monate in Betrieb, jeden Tag) Naja, und es geht noch mehr, in der Gebrauchsanleitung steht 10000 bis 20000 Schritte pro Tag ist ein aktiver Tag. Also da geht noch was! Das Wetter wird ja nun besser, also los! ;-)

      • Also los, das ist das richtige Motto! Genauso geht es bei mir auch! 10 Kilometer ist mein nächstes Ziel!

        Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem sportlichen Ziel

        Matthias

  3. Das klingt nach einem gut strukturiertem Mann. Sehr löblich, die meisten bekommen doch nicht mal die einfachsten Sachen parallel auf die Reihe.

    Ich verfahre ähnlich wie Du. Und da mein Tag so wie so gerne 36 Stunden haben darf, weiß ich die gesparte Zeit auch gut zu verwerten.

    Sommerliche Samstagsgrüße
    Erdbeere

    • Ja, aber ich habe jetzt im Moment meinen ersten Urlaub seit 4 1/2 Monaten und musste vorher schon schauen mir anderweitig ein wenig Zeit zum Entspannen zu besorgen, also war der einzige Weg, strukturieren! Kurz Kopf einschalten, dass macht vieles leichter!

      sommerliche wünschende Sonntagsgrüße

      Matthias

  4. Hallo zusammen,
    das ist ja wieder mal ein Thema für den Thomas LOL. Ausnutzen von Reserven die man eigentlich nicht haben dürfte da man ja alle Reserven ausnutzt oder?

    Ich glaube ein gewisses denken an was könnte mich nochmal zu einem Gang bewegen und wenn ich meine Getränke holen zu müssen vl. habe ich ja in der Wetterkarte gesehen übermorgen ist es warm will ich da schon wieder raus?
    Das sind Aufgaben welche sich kombinieren lassen und deswegen sollte man es tun.

    Wenn ich meinen schrittzähler betrachten würde, wäre es eine Aussage für “ ist der faul“ bzw. „Ist der gut koordniert“. Ich komme aus der Resourcen Planung mit bestätigter vernetzter Denkweise “ hört sich schlau an was?“ Dadurch ist aber nicht gesagt das ich es auch privat bin. Sehr oft ist mir die Menge auf der Arbeit so viel, dass ich es einfach nicht mehr schaffe es zu Hause umzusetzen.

    Ich fliege nächsten Mittwoch zu einem 3 Tage Workshop auf Mallorca. Juhuu sagt jetzt jeder, doch ist es Dienstlich und es ist sicher kein Urlaub. Freitag Landung , dann ab nach Bochum 600KM. 2 Tage später ab nach Berlin danach zurück nach Frankfurt und so weiter.

    Wenn ich da nicht genau plane bleibt einiges auf der Strecke und das will keiner irgendwie oder?

    Doch jetzt mal zur Ruhe :-) diese Ruhe geniesse ich umso mehr. Den Abend auf der Terasse sitzen einfach abhängen was trinken, eine rauchen (ja ich rauche noch) und was mir besonders gut tut „Kein Internet“. Es hat nichts mit den Freunden oder allen zu tun. Ich brauche es einfach und das nehme ich mir.

    Wir sind alle Menschen, die in einer hektischen Zeit leben. Schnell liebig und voller Emotionen. Da ist es wichtig sich den Freiraum für Ruhe zu schaffen. Wenn es die Zeit ist auf dem Zettel, na dann mach den Zettel voll, damit Zeit für einen persönlich bleibt.

    Mein Ziel ist es jeden morgen wieder laufen zu gehen. 1 Stunde nichts ausser dem Lächeln vom Bäcker, dem Moin vom Zeitungsausträger und ein Wuff vom Hund des Nachbarn. Das ist für mich auch Ruhe und mit das schönste was es gibt.

    In diesem Sinne allen ein traumhaftes Wochenende
    Lieben Gruß
    Thomas

    • Hallo Thomas,

      einfach toll! Schön wie du „Entspannung“ beschreibst und ja, auch für mich wird das mittlerweile zur Gewohnheit 1 Stunde am Morgen zu laufen.

      Auch dir eine ein schönes und sonnendurchstrahltes Wochenende

      Gruß

      Matthias

  5. Ich bin jetzt nicht so ein ganz großer Optimierungs-Freak. Wodurch ich Zeit spare ist, dass ich ein paar Sachen aus David Allen’s Buch beherzigt habe. „Alles was nicht länger als fünf Minuten dauert, erledige sofort“ – egal ob eine Mailantwort, einen Kommentar tippen, Fußballbotten putzen.

    Interessant für mich dabei ist, dass man weitere Motivation aus dem „Geschafften“ schöpfen kann.

    Beste Grüße,
    Kai

    • Oh auch ein David Allen´s Buch Fan? Ich habe Zenhabits von Leo Babauta gelesen. Vielleicht interessiert und ja Motivation aus Tätigkeiten ziehen, dass ist eine tolle Geschichte!

      Gruß

      Matthias

  6. In meinen Augen ist es an sich normal, dass man diese Optimierungen versucht. Wenn ich in den Keller gehe, schaue ich ob ich sonst noch irgendetwas im Keller erledigen kann oder etwas für den Haushalt mit hoch bringen kann. Man ist ja irgendwie immer dran, das eine mit dem anderen zu verbinden, wenn man sich schon einmal in Bewegung gesetzt hat! :D
    Nur ob man sich dadurch besser einteilt oder sich noch mehr auflastet, das ist eine gute Frage.

    • Hallo Alex,

      ja, es geht dir in Gewohnheit über, aber trotzdem ist es wichtig auch mal zu entspannen, oder?

      Lieben Gruß und schönen Mittwochabend

      Matthias

  7. Ich mache sehr viele Dinge zugleich. Auch wenn ich im Netz bin ist das beinahe „nebenbei“ Kochen, Schreibkram, telefonieren, Schreibtisch aufräumen usw.

    Ruhe nun ja…ich sollte mir mehr Ruhe gönnen und auch öfter mal „egoistischer“ sein denke ich.
    Auch wenn ich langsam damit anfange bewusst mal eine Stunde „nichts“ zu tun. Einfach nur auf dem Sofa hängen und Musik hören o.ä….

    Oder ich fahre an einen See und werfe Steinchen ins Wasser und einfach nur die gedanken schweifen lassen… sehr entspannend übrigens…

    • Hallo Michaela,

      genau das meine ich! In der heutigen Gesellschaft werden wir durch die Informationsflut und den Leistungsdruck so in unserem Sein bestimmt, das der Stress der daraus erwächst eine natürliche Folge sein muss, der wir uns entziehen müssen, um in den Mühlen nicht zerquetscht zu werden.

      Okay ich gebe zu ein wenig übertrieben, aber in meinen Augen absolut wichtig!

      Danke für deinen Beitrag! ;-)

  8. Pingback: KENNETH

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