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Selbstmanagement – Ordnung in sein Leben bringen – Stress reduzieren

Gestern war wieder einer der berühmten Tage. Nachts absolut miserable geschlafen, morgens schon die Zahnpasta von der Zahnbürste gefallen und der Rest vom Tag ist auch irgendwie alles schiefgelaufen, was schieflaufen kann. Ein “Falling down” – Tag eben, aber was kann man dagegen tun? …

Wenn morgens, nach dem Aufstehen, schon die Zahnpasta von der Bürste fällt, bin ich immer hin und her gerissen, einfach wieder ins Bett zu gehen. Dies ist nämlich ein Zeichen dafür, dass der Tag nur noch schlimmer werden kann! Aber als arbeitender Angestellter, kann man sich diesen Luxus leider nicht leisten. Man hofft, dass alles gut geht und doch läuft irgendwie alles schief und je mehr man sich bemüht alles wieder gerade zu rücken, um so schlimmer wird es!

Gestern war für mich wieder so ein Tag, an dem irgendwie alles schiefgelaufen ist! Mit der Zeit werde ich dann nervös und durch den wenigen Schlaf in der Nacht werde ich dann schnell ungehalten und bin unausgeglichen, was meine Umwelt dann leider zu spüren bekommt.

Bisher hatte ich mich mit diesem Zustand dann immer abgefunden und einfach versucht den Tag mit möglichst wenig Stress rumzubekommen. Aber gestern war das leider nicht möglich, denn im Moment bin ich in meinem Arbeitsgebiet auf der Arbeit leider der einzige Ansprechpartner und somit kommt jeder mit seinen Problemen zu mir.

Man fühlt sich dann wie in einer Spirale, alles wird immer schlimmer, die Hiobsbotschaften, die man bekommt, noch mehr Aufgaben, noch mehr Stress! Und irgendwann am Tag hat man das Gefühl, dass alles zu viel wird. Das die anstehenden Aufgaben und Problem irgendwie nicht mehr zu bewältigen sind!

Und wie gesagt, gestern war so ein Tag. Aber im Gegensatz zu den vorherigen Tagen, an denen sich dieser Zustand immer weiter steigert, habe ich gestern mal etwas ausprobiert.

Stress durch Ordnung überwinden

Ich habe mich gestern, als der Druck am größten war, und ich das dringende Bedürfnis hatte, raus zu gehen und einmal laut zu schreien, bzw. wie in dem Film “Falling Down” mit Waffengewalt meinem Ärger Luft zu machen, mich einfach in mein Büro gesetzt, die Tür hinter mir zugemacht und eine Liste mit den  Aufgaben und den Problemen, die mir den ganzen Tag auf den Tisch geflattert sind, angelegt.

Ich liebe Listen! Sie bringen wieder Ordnung in mein Leben. Hier kann ich verschiedenste Aufgaben und Probleme miteinander in Verbindung bringen, Ihnen Prioritäten zu ordnen und sie so in eine Reihenfolge bringen, die ich bearbeiten kann. Es ist wichtig für mich ein Ziel vor Augen zu haben, zu wissen dass es ein “Ende des Tages” gibt. Dann nämlich, wenn ich diese Liste abgearbeitet habe.

Und ich muss sagen, es hat mir wirklich gutgetan! Als ich alle Aufgaben und “Probleme”, mit eventuellen Lösungsansätzen und den nächsten Schritten, in dieser Liste zusammengefasst hatte und somit wieder Ordnung in meinem Kopf eingekehrt war, war auch diese Ohnmacht, die ich vorher empfand verschwunden. Und ich wurde auch wieder besser gelaunt! Und als ich dann gestern abend nach Hause fuhr, und den Teil der Aufgaben erledigt hatte, den ich erledigen wollte, habe ich sogar laut bei der Musik aus meiner Anlage mitgesungen! Gott sei Dank hatte ich keinen Beifahrer!

Zusammenfassung

Ich habe mich bis dato in der beschriebenen Situation meinem Schicksal ergeben! Diese Ohnmacht einfach akzeptiert und den Tag einfach versucht rumzukriegen! Aber dadurch, das ich aktiv wurde, in dem ich die Liste geschrieben hatte, fühlte ich mich nicht mehr so machtlos und konnte mich wieder selbst steuern. Ich werde in Zukunft versuchen, dieser Situation immer so zu begegnen.

Kennt ihr diese von mir beschriebene Situation, das einem alles über den Kopf wächst und was mich noch mehr interessiert, wie geht ihr damit um?

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  • 25 comments

    1. Tja was mach ich? Bei der nächstbesten Gelegenheit fahre ich zu einem kleinen See bei mir in der Nähe. Er liegt mitten in einem Wald ohne Touristen ohne Menschen die sich mit Badetuch bewaffnet um Liegeplätze streiten.
      Ab und an ein einheimischer Spaziergänger oder Jäger. Und sonst nur Rehe, Kaninchen und Spechte die an Bäume klopfen.
      Auf einen grossen Stein setzen, Steinchen ins Wasser werfen und tief durchatmen…

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    2. Hallo Michaela,

      die Methode ist natürlich noch besser als meine! Allerdings hat sie für mich einen Hacken, ich habe leider keinen See in der Nähe! Aber was ich manchmal noch mache, ist einfach Laufen gehen, um den Kopf frei zu kriegen!

      Gruß

      Matthias

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    3. Hallo Matthias,

      nun habe ich mich also auch in den Kommentaren deines Blogs eingefunden *g*. Tja, was mache ich zur Stressbewältigung…?

      Es kommt immer ganz darauf mit welchem Stress ich konfrontiert werde. Geht wirklich alles schief, dann sorge ich dafür, dass ich nur noch so aktiv wie nötig bin, d.h. ich nehm die Fernbedienung in die Hand und schau entweder ein paar Filme [sofern die Zeit das erlaubt] oder höre Musik. Oft erledige ich aber auch ungeliebte Angelegenheiten, die ich schon länger vor mir herschiebe, frei nach dem Motto: “Wenn der Tag schon so mies ist, dann erledige ich den ganzen Mist, bevor ich mir damit noch einen Tag versau’.”.

      Viele Grüße
      Marcel

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    4. Hallo zusammen,

      @Alex: Leider behersche ich diese Kunst nicht! Aber wenn du erklären kannst wie es geht, kann ich dir versprechen, dass du eine reicher Mann wirst! ;-)

      @Marcel: Hallo zuerst einmal auf meiner Homepage, ja das mit dem Stress ist schon ein Problem! Aber mit deiner Einstellung “Wenn schon mies, dann richtig!” finde ich klasse, ich glaube, das versuche ich beim nächsten Mal auch!

      Gruß

      Matthias

      Reply
      • Das ist wohl keine Kunst, sondern einem entweder von Natur aus gegeben oder nicht. Ich erfreue mich immer bester Laune, bin absolut stressfrei und rege mich nur ganz selten über etwas auf.
        Was bringt das Hupen bei Stau? Fließt es anschließend wieder schneller?
        Im Supermarkt die Kasse wechseln, weil man sich einen eventuellen Vorteil verschaffen will? Wieso sich selbst dem Stress aussetzen?
        Wenn es fertig ist, ist es fertig… egal ob es der Stau ist der sich auflöst, die Supermarktkasse endlich überstanden ist oder sonstiges… so oder so, kann man es meist nicht beeinflussen. Man sollte daher die Dinge so nehmen wie sie sind und das wars auch schon.
        Lasst Euch doch nicht stressen! ;)

        In diesem Sinne… Euch allen ein angenehmes und stressfreies Wochenende!

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    5. Nabend zusammen,

      @Arven: Ja das mit der lauten Musik hilft auch!

      @Alex: toll zusammengefasst und du hast recht! Den meisten Stress macht man sich selbst, wenn man sich wie du passend beschreibst, sich über etwas aufregt. Auch das ist ein Punkt bei mir, den ich unbedingt abstellen muss!

      Danke!

      Gruß

      Matthias

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      • Es gibt halt zig solcher Beispiele:
        - die Internetverbindung ist langsam… man schlägt vor lauter Frust auf die Tastatur. Wird sie deshalb schneller?
        - die Ampel wird gerade rot. Fluchen macht sie auch nicht schneller grün, oder?
        - Man hat verschlafen. Will sich nun in Windeseile anziehen um schnell zur Arbeit zu kommen. Ist Euch schon mal aufgefallen, wie oft man dabei mit einem Fuß beim anziehen der Hose hängenbleibt? Und wie oft passiert einem das, wenn man sich nicht stresst?

        :D

        Mac_BetH, ich drücke dir die Daumen beim “auch das ist ein Punk bei mir, den ich unbedingt abstellen muss”. Stehe dir jederzeit mit Rat&Tat zur Seite! ;)

        Angenehmes Restwochenende

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    6. Hallo Alex,

      vielen Dank für die bildlichen Beispiele, die sehr nahe an der Realität sind!

      Ich werde auf die zukommen! ;-)

      Gruß

      Matthias

      Reply
    7. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich so gar kein ordentlich veranlagter Mensch bin ;-)
      Würde das eher mit aktiv angehen beschreiben, vorher hast Du Dich einfach nur treiben lassen und nun bist Du aktiv geworden. So würde meine Beschreibung aussehen. Wichtig ist aber vor allem eines: dass es hilft, dann ist egal wie man es nennt :-)

      Reply
    8. Hallo Tanja,

      genau das ist der springende Punkt! Sich nicht von anderen treiben lassen und Struktur reinbringen (Liste) wenn es einfach mal zuviel wird! Denn dann hat man einen Plan, an den man sich halten kann!

      By the way, melde mich morgen bei dir, wegen meinem noch ausstehenden Artikel!

      Gruß

      Matthias

      Reply
    9. Ich hatte früher auch häufiger mal Probleme mit Schlafstörungen und vor allem auch beim Einschlafen selber; mittlerweile ist das zum Glück vorbei – funktioniert tatsächlich ganz gut, indem man sich nicht zu sehr unter Druck setzen lässt und für Ausgleich sorgt, sprich: einfach mal öfters an die frische Luft gehen oder mal ein Buch offline lesen. Listen schreibe ich auch gerne mal, halte mich aber so gut wie nie daran. Aber Hauptsache, es beruhigt;)

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    10. Hallo gentle.rocker,

      und zuerst eimmal ein herzliches Hallo auf meiner Seite.

      Ja du hast recht, mit generell weniger Stress bzw. mehr Ausgleich, läuft vieles leichter!

      Mir helfen generell aber die Listen, um die Masse an Anfragen zu bearbeiten, die täglich auf micht hereinstürzen!

      Dann kann ich sicher sein, dass ich auch nichts vergesse, wenn ich diese Liste nach ihrer Priorität geordnet abarbeitet!

      Gruß

      Matthias

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    11. Anfangs hatte ich auch eine Liste im iPhone, für das Alltägliche.
      Dann eine Liste auf Google für die Sachen, die sich auf meine Internetseiten beziehen.
      Doch irgendwie bleibe ich nur wirklich einer Liste treu und das ist die Einkaufsliste! :D

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    12. Mich regt eigentlich auch nur wenig auf. Bis auf eine Ausnahme: Mein Mann.

      An ihm regt mich auf, dass er sich über jede Kleinigkeit aufregt, die ich selbst kein bisschen schlimm finde. Dann stehe ich daneben und muss mich selbst beruhigen. ;-)

      Aber das geht meistens schnell.

      Listen sind sehr praktisch und helfen mir auch sehr im Alltag. Ich mache andauernd (nicht nur ToDo-)Listen. Am liebsten schreibe ich mir auf worauf ich als nächstes spare, oder andere Ziele. Das erzeugt Vorfreude. ;-)

      Reply
    13. Hallo zurück! Das Problem ist, dass ich einfach vergesse, auf meine Listen zu schauen, weshalb ich dann doch wieder alles vergesse; ich müsste mir im Prinzip Listen über Listen machen – Metalisten sozusagen^^

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    14. Morgen zusammen,

      @Alex: Das ist auch die einzig wahre Liste!

      @Lizzy: Freut mich einen Listenfetischist kennen zu lernen wie mich! Übrigens das regt meine Freundin auf, dass ich alles immer auf Listen schreiben muss und mich dann auch daran halte! Aber ich denke das macht eine Beziehung aus! Auch die Dinge zu akzeptieren, die einen an dem anderen stören. Oder?

      @gentle.rocker: Ja auch das Problem kenne ich! Ich habe hier in meinem Blog eine “Serie” angefangen, bei der es um “Zen to done” geht und um das Thema Listen. Ich habe hier erläutert, wie ich es in Outlook gelöst habe. Genau das Gleiche gibt es auch von Thunderbird? Kannst du dir ja mal anschauen!

      Gruß und einen erfolgreichen Arbeitstag wünsche ich euch!

      Matthias

      Reply
    15. Ich hab mal wieder einen deiner alten Artikel gefunden. ;-) Diesen hier solltest du aber unbedingt zurück nach oben bringen. Das ist doch definitiv ein Alltagsproblem, das jeder kennt. Bei mir will auch grad nichts recht gelingen. Selbst das Bloggen wird schon nach dem 1. Satz holprig.

      Allerdings werden Listen in diesem Fall nicht wirklich helfen und wenn nur indirekt dadurch, dass ich alles andere besser organisiere. Oder hast du noch andere Vorschläge gegen Schreibblockaden?

      LG
      Anne

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      • Hallo Anne,

        freut mich, dass dir der Artikel gefällt, allerdings hast du Recht. Listen sind nicht das Allheilmittel für Ordnung!

        Aber es ist doch sicherlich ein Anfang. Oder?

        Gruß

        Matthias

        Reply
        • Ja, definitiv. Ich hab gleich einmal ein paar unwichtigere Listenpunkte auf die nächste Woche verteilt und schon war mein Tag etwas lastenfreier. Normal versuche ich immer alle Aufgaben in dem Augenblick zu erledigen, in dem sie mir in den “Hals springen”. Das ist natürlich nicht wirklich effizient, weil manche Dinge sich auch ganz einfach durch Abwarten erledigen ;-)

          Reply
        • Ja, und es erleichtert einfach! Es ist stressfreier, wenn du versucht, heute 5 Aufgaben zu machen, anstatt der 25 die du vorher hattest!

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    16. Pingback: ZenToDone

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