Sich wirklich auf den Moment konzentrieren oder — Urlaub und Entspannung in den Alltag bringen

Könnt ihr richtig Abschal­ten? Euch wirk­lich auf den Moment konzen­tri­eren? Eine ein­fache Frage, mit einer, für mich per­sön­lich meist sehr schwieri­gen Antwort! Nein!

Warum? Weil ich mir viele Gedanken machen, man kön­nte mich auch als Grübler beschimpfen! Wenn ich im Urlaub bin, mache ich mir meis­tens Gedanken, was mich nach meinem Urlaub auf der Arbeit erwarten wird, anstatt mich auf das hier und jetzt, näm­lich den Urlaub, zu konzen­tri­eren. Ein­fach mal nichts zu tun, ein­fach mal abschal­ten und relaxen.

Ich habe mir jetzt vor einiger Zeit, das Buch “Jetzt — Die Kraft der Gegen­wart” von Eck­hardt Tolle gekauft und bin echt begeis­tert! Dieses Buch hat mir gezeigt, dass es wenig Sinn macht sich im Vorhinein, schon über etwas Gedanken zu machen, was noch gar nicht passiert ist! Das soll aber nicht heißen, sich nicht über etwas Gedanken zu machen, was noch gar nicht passiert ist! dass man jetzt naiv und unvor­bere­itet sein soll! Nein, man soll sich dann Gedanken über die Arbeit machen, wenn sie ansteht und sich nicht schon Wochen und Monate vorher damit ver­rückt zu machen.

Seit dieser Erken­nt­nis fällt mir das Ein­tauchen in das Hier und Jetzt immer leichter und viel wichtiger ist, ich lasse mich daruch neg­a­tive Gedanken über die Ver­gan­gen­heit oder die Zukunft, nicht mehr so ein­fach ablenken. Die Frage, die ich mir selbst dann immer stelle ist, “Was bringt es mir, jetzt darüber nachzu­denken? Kann ich jetzt im Moment etwas ändern?” Und in darauf gebracht hat mich Eck­hart Tolle.

Dieses oben genan­nte Buch fand ich ein­fach nur unheim­lich hil­fre­ich, was schon vie­len bedeu­ten­den Men­schen geholfen hat. Ophra Win­frey um nur einen Namen auf dem Ein­band des Buches mit den Grat­u­lanten zu nen­nen. Aber das Buch zeigt einem selbst auch, dass es etwas mit Kräfteteilung oder Aufteilung seiner selbst, seiner eige­nen Ressourcen, Kräfteteilung oder Aufteilung seiner selbst, seiner eige­nen Ressourcen zu tun, denn lei­der haben wir diese Energie nicht im Überfluss und müssen uns aus diesem Grund auch men­tal einen Ort der Ruhe suchen um wieder neue Kräfte tanken zu können.

Aber dies ist nur einer der Punkte, der in diesem Buch besprochen und mit schö­nen und begeis­tern­den Worten beschrieben wird. Aber lest es selbst! Ach so, für die Skep­tiker unter euch, das Buch war auf Platz 1 der Best­sellerliste der New York Times und wurde weltweit bere­its in 30 Sprache übersetzt.

Aber wie schafft ihr es euch ein wenig Urlaub im All­tag zu bewahren oder besser gefragt, wie ladet ihr die Akkus wieder auf? Gibt es für euch einen Trick, oder ein­fache Dinge oder Orte an die ihr euch zurückzieht?

Quen­nie Chua — Fotolia.com

10 comments Write a comment

  1. Pingback: mac beth79

  2. Hm, also genau dieses Buch habe ich bis zur Hälfte gele­sen und hätte am lieb­sten mein Geld zurück ver­langt. Glaubst Du tat­säch­lich, dass der Herr Tolle ewig auf einer Bank gesessen hat, gren­zde­bil gelächelt hat und so einen geilen Moment nach dem anderen hatte? Im Prinzip hat er nichts wirk­lich neues geschrieben, es aber ein­fach nur gut ver­packt. Ich bin auch ob der Begeis­terung der Massen auf den Tolle-Zug aufge­sprun­gen. Aber als es dann an Spir­i­tu­al­ität und eine höhere Macht ging, war defin­i­tiv Schluss mit meiner Begeis­terung. Wobei seine Sem­i­nare wohl der Knüller sein sollen. Aber auch youtube hat mich noch nicht überzeu­gen kön­nen, warum alle einen Heili­gen aus ihm machen.

    Allerd­ings würde ich nicht vom Lesen abraten, denn inter­es­sant ist es alle male, aber eben nicht auf Dauer. Das Buch hält so vie­len Alterssi­t­u­a­tio­nen nicht stand oder ich hätte es vielle­icht doch zu Ende lesen sollen. LG Kaddi

    • Hallo Kaddi,

      das ist das prob­lem! Wo hört das für mich lehrre­iche auf und wo beginnt, das für mich, sagen wir mal etwas abwägige?

      Das ist glaube ich das Prob­lem, bei allem was man so macht, oder?

      Man geht einen Weg und merkt es ist der Falsche!

      Aber man kann doch trotz­dem etwas mit­nehmen, oder?

      Ich finde es nur heute wichtig, dass man sich auf den Moment konzen­tri­eren kann, wenn dem näm­lich nicht mehr so ist, dann leben wir nur noch in der Zukunft und der Vergangenheit.

  3. … ich werde doch noch mal die CD, die ich mal geschenkt bekam, her­vorkra­men und mir Herrn Tolle anhören.

  4. Natür­lich nimmt man unbe­strit­ten was mit. Aber meiner Logik hat sich seiner Logik oft ent­zo­gen. Ich habe sein Jetzt nicht hin­bekom­men. Am span­nend­sten fand ich immer noch, dass eben das meiste eben nur im Kopf passiert und tat­säch­lich Ver­gan­gen­heit und Zukunft viel Raum ein­nehmen und die Seiten dazu habe ich auch aufmerk­sam gele­sen, aber nach einer Weile lesen, hab ich mich kopfge­waschen gefühlt-mir war ganz schwindlig von seinen The­o­rien, da musste ich aussteigen. LG Kaddi

    • Hallo Kaddi,

      kann ich nachvol­lziehen, denn genauso ging es mir auch! Ich bin teil­weise auch erschüt­tert darüber wieviele Gedanken sowohl Zukunft als auch Ver­gan­gen­heit einnehmen.

      Und die Frage nach dem Sinn dahin­ter! Die sind dann wirk­lich gut!
      Mit dem Rest, muss sich wie gesagt, jeder das her­aus­nehmen, was er möchte! ;-)

      Gruß

      Matthias

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