So wenig wie möglich und so viel wie nötig — ich bin ein Minimalist

Tolle Überschrift, aber was ist ein Min­i­mal­ist? Eines der größten Prob­leme unserer Gesellschaft ist nicht nur die Reizüber­flu­tung. Nein, ich finde auch dass in unserer west­lichen Welt die Selb­stver­ständlichkeit ein Prob­lem darstellt.

Nach­dem ich jetzt erfol­gre­ich die Reize, die mich tagtäglich überfluten, kanal­isiert habe und mich auss­chließlich auf das Essen­tielle konzen­triere, habe ich mir jetzt mit meinen Haushalt beschäftigt, und mich gefragt, warum es mir so schwer fällt, Reize erfol­gre­ich kanal­isiert dauer­haft aufgeräumt zu halten.

Und die Lösung ist so ein­fach, wie sim­ple! Ich bin ein Mann!

Okay ihr lacht, aber lei­der ist das die Wahrheit. Mir fällt es unheim­lich schwer etwas wegzuw­er­fen und aus diesem Grund sieht es in meinem Keller aus, ach was sage ich, in meinem Büro, wie bei Hempels unterm Bett! ;-)

Sprich bei mir liegen überall oft Sachen ein­fach nur rum! Und das löst bei mir ein schlechtes Gefühl aus, nein, eher sogar Stress! Ich denke dieser Stress kommt von dem kleinen Män­nchen, das in meinem Ohr sitzt und mich dauernd daran erin­nert Aufzuräu­men. Bei einem Raum, wäre das ja nicht so schlimm, abschließend mit dem Staub­sauger drüber und fer­tig! Aber meine Woh­nung hat ein paar mehr Stress durch Unord­nung Räume, und da ist einer schlim­mer als der Näch­ste! ;-)

Also habe ich mich dazu entsch­ieden meine Unord­nung durchzuge­hen und zu schauen, was ich noch brauche, was ich wegschmeis­sen kann und was andere noch gebrauchen kön­nen! Außer­dem habe ich nach prak­tis­chen Lösun­gen gesucht. Hier möchte ich als Beispiel auf­führen die gerät­tech­nis­che Ver­schmelzung meiner Dig­i­tale Sat-Receiver und meine HD — Recorder. Macht vieles ein­facher und somit stressfreier!

Und danach werde ich jeder übrig gebliebe­nen Sache einen fes­ten Platz geben, um so eine stress freiere Umge­bung zu schaf­fen! Ob es funk­tion­iert hat, werde ich euch dann in den näch­sten Wochen berichten!

Aber wie ist es bei euch! Wie hal­tet ihr dauer­haft eure Woh­nung bzw. euer Leben in Ordnung?

14 comments Write a comment

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  3. Es gibt da eine ganz ein­fache Methode:

    2–3 Umzugskar­tons. Alles was rum­liegt, kommt da rein. Wenn der Kar­ton voll ist, den Umzugskar­ton mit einem Datum in einem hal­ben Jahr beschriften und den näch­sten Kar­ton befüllen.
    Alles was man nicht braucht, bleibt in dem Umzugskar­ton liegen und kann bei erre­ichen des Entsorgungs­da­tums entsorgt wer­den (natür­lich ohne in den Umzugskar­ton zu gucken. Also am besten den Kar­ton ein­fach wie er ist in die Mül­tonne kip­pen. Oder ejman­den bit­ten, dies zu erledi­gen ;-) )

    • Hallo Bro­ken Spirits,

      ja von der Meth­ode habe ich auch schon ein­mal gehört. Und mit dem nicht mehr rein­schauen, das ist wichtig! Denn sobald man rein­schaut hast du ver­loren und nichts wan­dert in den Müll!

      Danke für den tollen Tipp! ;-)

  4. Der Titel hat mich ger­ade wieder in meine Stu­den­ten­zeit zurück­ver­setzt: Mit min­i­mal­stem Ein­satz, höch­st­möglichen Ertrag zu erwirtschaften! So oder so ähnlich hieß das damals! :)
    Und noch eine Frage zu: wie Hempels unterm Bett. Bei uns heißt das wie Hempels unterm Sofa! :D
    Und zum Leben in Ord­nung hal­ten: Kalen­der führen, alle wichti­gen Daten rein­schreiben und für den Rest eine tolle Frau an seiner Seite haben! :D
    Beste Grüße und angenehmen Start in die Woche,
    Alex

    • Hallo Alex,

      Ich glaube das hieß Minikal­prinzip! Wobei ich mir da jetzt nicht so sicher bin.
      Und ja Kalen­der pfle­gen ist wichtig. Damit man nichts wichtiges ver­gisst. Ist deiner ein realer Kalen­der oder ein Onliner?

  5. Was Dir der Kalen­der ist mir meine Pin­nwand. 2 mal 2 Meter über dem Schreibtisch, 1000 Haft­no­ti­zen aber ich blicke durch *g*
    Egal ob es der Arzt­ter­min ist oder das Essen mit Fre­un­den, alles kommt da drauf!
    Zwis­chen­drinn sind Postkarten, Rezepte, Kinokarten usw. an diese Wand gepinnt.

    Zur Sicher­heit gibt es noch ein schönes alt­modusches Notizbuch, kari­erte Blät­ter, handgeschrieben, mit allen Ter­mi­nen und wichti­gen Din­gen die zu merken sind.

    • Hallo Michaela,

      meine Hochachtung! Nur das Genie beherrscht das Chaos, aber ich würde da als Nicht-Genie nicht mehr durch­blicken und bekäme dann richtig Stress, aus diesem Grund lasse ich das einfach!

      Aber schön dass wir alle indi­vidu­ell sind! ;-)

      Gruß

      Matthias

  6. Um bei den Umzugskar­tons und dem Umzug zu bleiben: Man glaubt gar­nicht, wieviel Mist man auf eng­stem Raum sam­meln kann. Zieht man in die eine Woh­nung mit dem Sprinter ein, benötigt man für die näch­ste schon einen LKW. Und vor allem unter­schätzt man den Platza­ufwand erhe­blich. Also hin und wieder aus­mis­ten wäre schon nicht schlecht, oder zumin­d­est den Überblick über das Chaos zu bewahren :D

    • Das ist abso­lut richtig, Mario. Wobei ich gel­ernt habe, dass es uns Män­ner schw­erer fällt uns von Sachen zu tren­nen. Man(n) will es kaum glauben. Und wer wirft leichter weg, du oder deine Lebnsgefährtin?

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