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Soll das alles gewesen sein — nur Geld und Statussymbole

Ist das alles?” war eine Frage, die mir vor eini­gen Monaten durch den Kopf gejagt ist. Ich hatte mir mal wieder etwas Neues gegönnt! Das Pro­jekt war zu Ende meine Prämie hatte ich bekom­men und hatte sie sofort in einen Gegen­stand umge­setzt. “Ist das alles?”

Ich hatte eine zeit­lang nur und auss­chließlich für meinen Job gelebt, weil man meiner Mei­n­ung nach das von mir erwartet hatte. Ich hatte mich aufgerieben, war bis zu meiner kör­per­lich und seel­is­chen Belas­tungs­grenze gegan­gen und hatte sie sogar überschrit­ten und jetzt? Jetzt war ich aus­ge­brannt, der Kopf schwer und der Kör­per müde. “Ist das wirk­lich alles?”

Auch der Kauf, den ich mir durch meine Prämie gegönnt hatte, kon­nte weder meinem Kör­per noch meinem Kopf ein besseres Gefühl ver­schaf­fen und das schockte mich. In meinem darauf fol­gen­den Urlaub habe ich mir viel und oft über diesen Satz Gedanken gemacht. “Habe ich die falsche Ein­stel­lung?” — war wohl die häu­fig­ste Frage, die in diesem Zusam­men­hang hochkam.

Aber welche Ein­stel­lung ist die Richtige? Gibt es die überhaupt? Und wenn ja, wo finde ich sie? Fra­gen, die es zu beant­worten gilt. Die Ironie ist, dass es keine all­ge­mein gültige Aus­sage oder Bedi­enungsan­leitung dafür gibt. Nein, jeder muss die Antwort auf diese Frage selbst finden. Ich möchte hier eigentlich nur 2 Möglichkeiten aufzeigen, um aus der oben genan­nten Fragestel­lung eine Art Antwort zu kreieren.

Ziele stecken, mess­bar machen, schriftlich fes­thal­ten und darauf hin arbeiten: Das ist wohl das wichtig­ste, denn ohne mess­baren Erfolg, ohne die Bestä­ti­gung etwas geleis­tet zu haben, wie soll man da Befriedi­gung erfahren?

Die Hilfe anderer annehmen: Ich habe zu diesem Thema jetzt einige Bücher gele­sen, die mir echt weit­erge­holfen haben.

min­im­list guide von leo Babauta
Power of Less
art of being min­i­mal­ist von everett Bogue

Wobei ich echt Bee­ing Min­i­mal­ist von Leo Babauta ein­fach so klasse finde, weil er an Beispie­len, wie seinem PC bzw. Mac erläutert, wie er es schafft Ord­nung zu hal­ten und dadurch ruhiger und gelassener bleibt. Diese Beispiele sind auss­chließlich englis­che Lit­er­atur und ich wun­dere mich, dass es hier keinen deutschen Autor gibt. Wenn ihr hier jeman­den kennt ein­fach her damit.

Aber wie ich bere­its am Anfang des Artikels erläutert habe, ich bin hier auf der Suche nach innerer Ruhe und Gelassen­heit und mit dem Thema “Min­i­mal­ist” bin ich diesem Ziel ein wenig näher gekom­men. Denn Min­i­mal­ist sein heißt, diese Kon­sumge­sellschaft in der wir uns nun mal befinden, etwas kri­tis­cher unter die Lupe zu nehmen und zu erken­nen, dass man nicht durch Kon­sum Glück erfährt, was aber viele, unter anderem auch ich denken oder gedacht haben. Ein­fach mal lesen, ist echt interessant.

Aber wie macht ihr das mit Glück, was sind für euch glück­liche Moment, inspiri­erende Momente und welche Ziele machen euch glück­lich und wie erre­icht ihr sie?

Alter­na­tive Artikel:

  1. Übergangszeit heißt krank sein — Zeit oder die top 5 für die Hausapotheke um für das Schlimm­ste gewapp­net zu sein
  2. Muss das Handy immer dabei sein bzw. müsst ihr immer erre­ich­bar sein?
  3. Selb­st­man­age­ment – Ord­nung in sein Leben brin­gen – Stress reduzieren
  4. meine Top 5 im All­tag echt Geld zu sparen
  5. Zentodone – 2. Gewohn­heit: Durcharbeiten

50 comments

  1. Aber wie macht ihr das mit Glück, was sind für euch glück­liche Moment, inspiri­erende Momente und welche Ziele machen euch glück­lich und wie erre­icht ihr sie?

    Ein­fach gesagt: Gar nicht. Ich gehöre auch zu den Leuten, die per­ma­nent irgend­was machen und auch ein­fach einen Son­ntag (zum Beispiel den let­zten) dur­char­beiten. Waren ja nur 12 Stun­den, die ich let­zten Son­ntag an einem Pro­jekt gear­beitet habe. (Plus einige Zeit außer­halb des Projekts.)

    Ich stehe in der Regel zwis­chen 7 und 8 Uhr mor­gens auf, früh­stücke und fange an zu arbeiten. Enden tut das gegen Mit­ter­nacht. Das ganze an 7 Tagen in der Woche. Meis­tens sind das dann Tätigkeiten, die du oben schon ansprachst, in die man zig Stun­den Arbeit steckt und keinen Erfolg sieht. Allerd­ings auch Geld und Sta­tussym­bole sehe ich nur wenige. Oft ist es auch das Ziel die neg­a­tiven Gedanken und Gefühle ein­fach mit so viel Arbeit zu erschla­gen, dass sie (kurzfristig) Ruhe geben.

    Meis­tens endet es eher mit der Frage: “Warum habe ich mir eigentlich die ganze Arbeit gemacht? Das hätte ich mir auch sparen kön­nen.” Aber aus irgend einem Grund bin ich dann trotz­dem wieder so “blöd” und mache allen möglichen Kram.

    Aber um auf die Aus­gangs­fragestel­lung zurück­zukom­men: Glück­liche Momente… Vielle­icht hatte ich in den let­zten Jahren welche. Ich weiß es ganz ehrlich nicht mehr. Ich kann mich ein­fach an keine erinnern.

    Dementsprechend sind glück­lich machende Ziele auch eher rar gesät. Klar freut man sich kurz darüber, wenn man wirk­lich ein Ziel erre­icht hat und ein Resul­tat sieht. Allerd­ings kommt meiner Erfahrung nach kurz darauf wieder eine Klatsche, die umso stärker reinhaut.

    Ich denke es ginge deut­lich ein­facher wenn man Men­schen hätte, die einen wirk­lich unter­stützen und zu einem hal­ten. Wenn allerd­ings die Leute, von denen man das denkt Sätze brin­gen wie “Das schaffst du eh nicht.”, “Das kannste gle­ich wieder aufgeben.” oder auch wenn ein Ziel erre­icht ist “Und was bringt dir das? Hättest du auch gle­ich sein lassen kön­nen.”, dann war das auch nicht so der Knaller.

    Also wenn du eine Antwort darauf find­est, wie man zu seinem Glück findet, dann gerne her damit. Kann ich auch gebrauchen.

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    • Hallo Knut,
      Wie wäre es damit, am Woch­enende mal Wasser machen auf das du Lust hast. auf das du dich freut, anstatt die Regen­er­a­tionszeit auch noch deinem Arbeit­ge­ber zu opfern. Das bringt mir ab und an auch kleine Glücksmo­mente. Was sagst du?

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      • Naja… Erst­mal habe ich das Prob­lem, dass mein Arbeit­ge­ber immer exakt da ist, wo ich auch bin. (Einer der Nachteile wenn man selb­st­ständig ist.) Und dann etwas machen was mich freut… Ich glaube das Prob­lem dabei ist, dass ich erst­mal definieren / her­aus­finden müsste, was mich eigentlich freut.

        Ich hab halt recht früh in meiner Jugend (inzwis­chen vor fast 14 Jahren) ange­fan­gen mich mit Com­put­ern etc. zu beschäfti­gen und damit meine Tage / Nächte / Woch­enen­den / Wochen / Monate / Jahre zuge­bracht. Das einzige was ich neben­dran noch mache ist die Feuer­wehr. Und da richtet sich die Zeit halt nicht nach mir son­dern den Ereignis­sen, auf die wir reagieren.

        So fehlt halt ein­fach die Alter­na­tive. Ein­fach nichts tun und ein Buch lesen o.Ä. kenne ich gar nicht richtig und das nur zu tun ist irgend­wie so… Naja…

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      • Na dann finde das mal raus, denn du hast damit eine Möglichkeit dich selbst ein wenig zu belohnen, wenn du mal eins deiner Pro­jekte erfol­gre­ich abgeschlossen hast?

        Also los! Muss ja nicht unbe­d­ingt ein Buch lesen sein!

        Lieben Gruß
        Matthias

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  2. Thomas Bremer

    16/06/2010 @ 18:59

    Na dazu sag ich dann auch mal das Ein oder Andere. Ich bin in der glück­lichen Sit­u­a­tion einen Job zu haben, der mir meis­tens Sapß macht und Überstun­den eher weniger anfallen. Fre­itags um 12.45 Uhr Woch­enende und anson­sten eigentlich einen sehr angenehmen Tag. Ver­steht mich nicht falsch, ich habe schon Stress auf der Arbeit und es kom­men immer wieder schwierige Auf­gaben­stel­lun­gen auf einen zu. Aber ist diese Her­aus­forderung neue Sachver­halte zu begreifen und Lösun­gen zu finden und somit seinen eige­nen Ansr­püchen gerecht zu wer­den nicht das Essen­tielle, was glück­lich machen sollte?

    Wie sagt man so schön: “Der Weg ist das Ziel” klingt abge­droschen, aber so bzw. so ähnlich sehe ich das.

    An Sta­tussym­bolen aufhal­ten, tu ich mich schon lange nicht mehr. Wenn ich mir was kaufe, dann kaufe ich es weil ich es haben will oder es einen beson­deren Nutzen für mich hat. Mir ist egal, ob ein anderer sieht, dass ich ein Iphone benutze, dass ich einen Mac benutze, dass ich ein Bur­ton Snow­board fahre. Ich habe diese Dinge für mich angeschafft, weil ich Spaß daran habe.

    In dem Zusam­men­hang mit Job und Glück find ich das Buch “Fish” super, lei­der habe ich bis­lang nur den ersten Teil gele­sen, werde die Anderen aber auch noch durchackern.

    Ich kön­nte in meinem Job um einiges mehr ver­di­enen, wenn ich nur die Branche oder die Firma wech­seln würde. Aber warum sollte ich das tun? Ich überlebe mit dem Geld, welches ich habe, kann zwar keinen Porsche fahren, aber hin und wieder mal schick essen gehen und der Fre­undin eine Freude machen. Aber das wichtig­ste ist: Ich fühl mich wohl!

    Jeer hat wohl mal schwarze Tage erlebt oder gar Jahre, aber die gehen auch vor­bei, wenn man nur dran glaubt und noch ein­mal ein Sprich­wort: “Jeder ist seines Glückes Schmied”

    Oder um es mit den Worten einer meiner Lieblings-Hardcore Bands zu sagen:

    Nations On Fire
    Ded­i­ca­tion Songtext

    Face­book

    Twit­ter

    Deli­cious

    Google

    Digg

    Myspace
    Kün­stler: Nations On Fire Song­texte
    Titel: Ded­i­ca­tion Drucken Ded­i­ca­tion Song­textDrucken Songtext

    Ded­i­ca­tion” Klin­gel­ton für Ihr Handy downloaden

    Ded­i­ca­tion Song­text :
    What do you want out of life? Are you just gonna sit there – or do you intend to take life in both hands, and decide for your­selves? Liv­ing our own lives, I think that we should try – and choose direc­tion for our­selves… well what I want out of life is excite­ment, is learn­ing and a good time; liv­ing in a con­scious way, with respect for all of those around me

    just my 2 cents

    Reply
    • Oh Mann, sehr starkes Zitat! Und eine freudi­ges Hallo, lieber Bre­mer! Wie geht es dir was machst du so? Für alle andere da draussen Thomas und ich haben zusam­men studiert und uns danach ein wenig aus den Augen verloren!

      Aber unseren pri­vaten Plausch soll­ten wir per EMail weit­er­führen, die ich dir gle­ich schicke!

      Aber zurück zu deinem Zitat, ja, “das Leben in beide Hände nehmen und für uns selbst entschei­den!” das ist wohl das Wichtig­ste, was es gibt und was jeder von uns unbe­d­ingt ler­nen sollte!

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  3. Ich bin momen­tan auch in einer Phase des Lebens, in der es gilt sich zu finden. Seinen Platz. Seine Ein­stel­lun­gen überdenken und neu durchzus­tarten.
    Tja, man wird wohl älter! :)

    Reply
      • Ich glaube das hat und hatte bei uns eher mit der Gesund­heit zu tun, als mit einer eventuellen Midlife­cri­sis! :D

        Angenehmen Start in die Woche,

        Alex

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      • Ja, das kön­nte bei mir auch so sein! Seit­dem ich mit dem Rauchen aufge­hört habe, weiß ich das Leben ansich viel mehr zu schätzen!

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  4. Ich sel­ber muss mich oft sel­ber ermah­nen­nicht ständig nur zu pow­ern und zu arbeiten. In der Regel ist es so das ich zuviel arbeite, zuwenig schlafe usw.
    Ich stehe täglich um 5 Uhr auf und gehe meis­tens um 1 Uhr oder später ins Bett.

    Mit­tler­weile ver­suche ich bewusster mit meiner Zeit umzuge­hen. Job ist nicht alles. Es tut auch gut ab und zu ego­is­tisch zu sein habe ich gemerkt. Ein­fach mal aufs Sofa und einen Film anse­hen, mit Fre­un­den ins Kino usw.

    Es gibt wohl mehr Dinge im Leben als Job, Arbeit und co. Nur das her­auszufinden dauert manch­mal eine ganze Weile…

    Reply
    • Schön das du einen Weg für dich gefun­den hast die glück­liche Momente für dich ganz alleine zu schaffen!

      Mit­tler­weile ver­suche ich bewusster mit meiner Zeit umzuge­hen. Job ist nicht alles. Es tut auch gut ab und zu ego­is­tisch zu sein habe ich gemerkt. Ein­fach mal aufs Sofa und einen Film anse­hen, mit Fre­un­den ins Kino usw.

      Das mache ich mit­tler­weile auch, denn es ist wichtig auch Zeit zur Regen­er­a­tion zu finden und sich auch zu nehmen! Woher soll denn die Power auch herkom­men oder?

      Reply
  5. Also ganz ein­fach gesagt: für mich bedeutet Glück “Innere Zufriedenheit”. ;)

    Außer­dem ver­schieben sich die Werte und Ziele im Laufe des Lebens in ganz andere Richtungen.

    Ich war früher auch unheim­lich ehrgeizig. Und eigentlich nie zufrieden. Wollte immer mehr erre­ichen. Sei es in der Arbeit oder auch im Pri­vatleben, Reisen.…

    Nun bin ich eigentlich zufrieden, so wie es ist. Meine Fam­i­lie ist gesund, wir lieben uns, haben Arbeit und kön­nen uns in kleinen Schrit­ten “Wün­sche” erfüllen. ;)
    Liebe Grüsse

    Reply
    • innere Zufrieden­heit!” ist sehr wichtig! Denn Neid und son­stige neg­a­tive Gefühle, machen einen schnell mürbe und unglücklich!

      Ich war früher auch unheim­lich ehrgeizig. Und eigentlich nie zufrieden. Wollte immer mehr erre­ichen. Sei es in der Arbeit oder auch im Pri­vatleben, Reisen….

      So ging es mir auch sehr lange! Gott sei Dank bin ich da irgend­wann raus­gekom­men und habe für mich einen Weg gefun­den, diese “innere Zufrieden­heit” zu finden!

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  6. Das es so viele englis­chsprachige Autoren und so wenig deutsche gibt, kann doch nur für uns Deutsche sprechen. Vielle­icht machen wir gar nicht soviel falsch, wie wir immer denken?! ;-)

    Nein, Spaß bei­seite! Aus dem Ste­hgreif fällt mir nur Eck­hard Tolle(?!) ein. Der beschreibt aber eher das Leben im Jetzt. Ist vielle­icht nicht ganz so das, wonach du suchst?!

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    • Nein, ich denke die Deutschen befassen sich mit dem Thema ein­fach viel zu wenig! Weshalb wir wohl in Deutsch­land die höch­ste Rate an “Bourne out” Erkrankun­gen haben oder?

      Ich kenne den Author jetzt nicht, aber das wird sich bald ändern, ver­sprochen! ;-)

      Reply
      • Lass die Zeit, wie gesagt, seine Bücher sind wirk­lich nicht die “Pflichtlek­türe” in diesem Zusam­men­hang. Sie helfen nur ein­wenig das ewige Grü­beln einzuschränken und so mehr im Hier und Jetzt zu leben und die kleinen Freuden zu genießen

        LG
        Anne

        Reply
        • Ja, ja! Hast Recht. Ich habe im Moment zu dem Thema ziem­lich viel Lit­er­atur zu dem Thema liegen und werde das zuerst durch­le­sen. Kennst du auch englis­chsprachige Autoren zu dem Thema, die du empfehlen kannst?
          Lieben Gruß
          Matthias

  7. Pingback: Mac

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  10. Ich denke das Ziel ist zu ler­nen, das Glück nicht im Außen zu suchen, son­dern in einem Selbst. Nichts anderes ist für unser Glück ver­ant­wortlich, wir sind von nichts externem abhängig, son­dern nur von uns selbst. Wer nur glück­lich ist, weil dieses oder jenes im Außen passiert, der macht sich abhängig von Din­gen, die er nicht bee­in­flussen kann und mit der Zeit frustet das. Auch wenn das ver­meintliche Ziel erre­icht ist, das Glücks­ge­fühl will sich nicht richtig einstellen…

    Reply
    • Hallo Tanja,

      da hast du Recht und außer­dem muss man immer größere Dinge von außen bekom­men, um das Glücks­ge­fühl gle­ich zuhal­ten. Wobei dass das von innen kommt immer größer zu wer­den scheint!

      Vie­len Dank für diesen tollen Beitrag

      Reply
  11. Nein, Matthias, wie gesagt, ich habe es mal mit Deepak pro­biert, aber das war mir alles zu ver­woren. Anson­sten lese ich die genan­nten (omg, irgendwo habe ich sie hier bei dir kom­men­tiert) Schrift­steller. Ihre Bücher haben viele auto­bi­ographis­che Züge.

    @Tanja: Wie immer hast du so recht, da kann ich dir nur beipflichten. In Deutsch­land hat­ten wir die “Kom­plet­taus­rüs­tung” der Sta­tussym­bole. Wir haben alles verkauft, als wir nach Aus­tralien gin­gen. Was übrig blieb war ein Bruchteil des eigentlichen Wertes in Geld und eine enorme Erle­ichterung im Leben.
    Wir haben uns auch hier nie wieder soviel angeschafft, wirk­lich nur die aller­notwendig­sten Dinge.
    Das Schön­ste war jedoch das Leben ohne TV. Man hat soviel mehr Zeit für andere Dinge. Einen Fernse­her haben wir uns nie wieder angeschafft, dafür schauen wir jetzt gele­gentlich IP-TV. OK — im Augen­blick wohl überdurch­schnit­tlich viel, da wir die WM nicht ver­passen wollen ;-) Aber die ist ja auch bald wieder vorbei.

    Reply
    • Hallo Anne,

      ohne Fernsehn! Wau! Habe ich auch schon mal überlegt, aber hier Nachrichten und alles, ja klar Inter­net, ich weiß nicht!

      Aber eine Frage, wieso seit ihr nach Aus­tralien aus­ge­wan­dert: Wun­sch oder Berufung?

      Und ja, genau dass ist es um was es geht! Dieser Kon­sum, der nie­man­dem weit­er­hilft, son­dern dir eigentlich nur Stress macht!

      Aber ich werde ver­suchen darüber in den näch­sten Tagen mal noch einen Artikel zu posten.

      Reply
      • Ohne Fernsehn ist gar nicht so schlimm. Man gewöhnt sich daran, außer­dem kannst du die aus­tralis­chen Nachrichten eh kicken. Sie berichten meist nur von Mord und Messer­stechereien. Wenn die dann auch noch vor der eige­nen Haustür abge­hen, will man es gar nicht wis­sen. ;-)

        Ich hab mal einen Artikel geschrieben, warum wir nach Aus­tralien sind (in erster Linie wegen der Kar­riere von Chris). Aber ich denke, viel wichtiger ist, warum wir hier geblieben sind:

        Wir mögen das Land und die Leute. Die Mis­chkul­tur. Mit der Zeit habe ich mich sogar an die aus­tralis­che I-dont-care-Mentalität gewöhnt und sie lieben gelernt.

        Und natür­lich mag ich den sub­ur­ban Lifestyle. Alle Großstädte sind in diese kleinen Vil­lages unterteilt, wo oft noch jeder jeden kennt.

        Alles in allem kann man sagen: Das Leben ist hier nicht leichter oder besser. Es ist anders!

        Reply
      • Danke für diesen überaus net­ten Quer­schnitt und für die tolle Zusammenfassung!

        Es ist anders!”

        Ich bin auch jemand mit Fer­n­weh, gut wenn ich dann weg wäre hätte ich natür­lich Heimweh! ;-)

        Ihr seht wie man es macht ist es verkehrt! Aber dann habt ihr in Aus­tralien mit­tler­weile fast die gle­ichen Nachrichten, wie wir hier in Deutsch­land! (Wieder ein Artikel! ;-) )

        Reply
        • Ist es in Deutsch­land auch schon so schlimm mit den Nachrichten? OMG!, die Welt geht zu Grunde ;-)

          Wie sagte mal ein Jour­nal­ist, es geht nicht darum die Men­schen allum­fassend zu informieren, son­dern ihnen das zu geben, was sie hören wollen, sprich, was sich gut verkauft…

          Ehrlich?! Ich würde gern ein­mal was anderes als Mord und Totschlag sehen. Warum nicht auch mal etwas Schöngeistiges und Hin­ter­gründe über die Poli­tik?! Ist dieser Wun­sch so abartig?!

          @“wieder ein Artikel” .. du weißt, dass mein größter Fehler, die Ungeduld ist ;-)

        • Ja, lei­der! Eine Nachricht, schlechter als die näch­ste. Irgend­wann machst du ein­fach nur noch frus­tri­ert den Fernse­her aus, denn es macht dich depres­siv was alles schiefläuft!

          Da hat der Jour­nal­ist lei­der Recht behalten!

  12. @Matthias und Anne: Ich habe mir zu Wei­h­nachten von meinem Schatz den Kalen­der “365 Tage ein­fach glück­lich sein” von Pierre Franckh schenken lassen. Der steht auf meinem Schreibtisch und jeden Tag gibt es einen anderen Spruch. Wenn ihr den irgendwo findet, kann ich ihn nur empfehlen (ISBN 978–3-7607–4411-7). Heute steht da: Ich bin glück­lich und dankbar für die Wun­der in meinem Leben

    Schrift­steller: Ich bin da wohl etwas heftiger unter­wegs ;-) Zu meinen aktuellen Lieblin­gen gehören Pierre Franckh sowie Esther & Jerry Hicks. Von Rüdi­ger Schache fand ich “Der geheime Plan Ihres Lebens” sehr gut und ein Klas­siker ist “Die Reise nach Hause” von Kryon.
    Ger­ade im deutschsprachi­gen Raum gibt es ziem­lich viel an Lek­türe in dieser Rich­tung, wobei 90% davon im spirituellen/esoterischen Bere­ich zu finden ist.

    Als ich nach meinem BurnOut über ein Jahr nicht mehr laufen kon­nte habe ich mich einige Jahre sehr extrem in dieser Szene rumgetrieben, alles gele­sen was mir unter die Fin­ger kam und das was mich ansprach nach und nach in mein Leben umge­setzt. Es dürfte jetzt zwar etwas übertrieben sein, aber das waren “hun­derte” von Büch­ern die ich ver­schlun­gen habe und da war auch richtig abge­hobenes dabei ;-)

    Aber egal wie man den Weg findet, was man tut oder woran man glaubt, wichtig sind nur ein paar Dinge: Dass man lernt zu sich selbst zu finden, mit sich und seinem Leben ins Reine kommt, Ver­ant­wor­tung für sich und sein Leben übern­immt, Selb­stliebe lernt, Tol­er­anz sich und anderen gegenüber etc. Unterm Strich lässt es sich mit einem ganz kurzen Satz zusam­men­fassen: “Der Schlüs­sel liegt in einem selbst”.

    Reply
    • Amen, Tanja!

      Sorry, mehr gibt es dazu ein­fach nicht zu sagen! Vie­len Dank!

      - “Der Schlüs­sel liegt in einem selbst!”

      Reply
      • Du wirst lachen, den Spruch “Der Schlüs­sel liegt in Dir” habe ich vor Jahren ständig wie eine imag­inäre Stimme gehört. Ich wollte schon zum Arzt, hatte doch Angst der würde mich ein­weisen :-( damals kon­nte ich damit nicht viel anfan­gen und habe echt lange rum gerät­selt und gesucht was das nun soll..

        Heute denke ich, dass es keinen passenderen Spruch gibt, nichts, dass es mehr auf den Punkt bringt :-)

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        • Defin­i­tiv ist das ziem­lich schwierig. Ich habe zur Aufar­beitung sehr viel aufgeschrieben. Also im Prinzip alles von der Seele schreiben, statt es jeman­den zur erzählen. Und Papier ist ja extrem geduldig und am Ende kann man auch ein Rit­ual draus machen und es z.B. in einem Topf ver­bren­nen und so das ganze Zeug “ent­lassen” ;-)

        • Habe ich auch schon mal drüber nachgedacht! Sogar über ein Buch, vielle­icht kön­nte aus meinem Erfahrun­gen und Fehlern andere lernen?

          Oh Mann, seit­dem ich als kleiner Junge mit dem Feuerzeug meiner Mut­ter im Wohnz­im­mer rumge­spielt habe, darf ich doch nichts mehr ver­bren­nen! Manno! ;-)

  13. OMG Tanja, nicht wirk­lich! Ver­mut­lich hat dich dein Unter­be­wußt­sein stop­pen oder war­nen wollen?! Ver­steh aber, dass du damit nicht zum Arzt gehen woll­test. Wenn du dem Falschen erzählt hättest, dass du Stim­men hörst, wärst du wohl wirk­lich eingewiesen wor­den.
    Hast du später mal nach dem BurnOut mit deinem Psy­chother­a­peuten darüber gesprochen? Kon­nten sie dir die Sit­u­a­tion erklären?!

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    • Nach dem BurnOut war ich mein einziger Ther­a­peuth. Ich hatte vorher mal einen, aber das hat mich nicht wirk­lich überzeugt.
      Für einen BurnOut bin ich immer leicht anfäl­lig, denn ich bin ein­fach auch ein Worka­holic. Ver­suche mich immer mal wieder am Riemen zu reißen, aber da kämpfen unter­schiedliche Kräfte und meine Ver­nunft gewinnt nicht oft. Ich bein ein­fach auch Lei­den­schaftlich wenn mir was Spaß macht ;-)

      Reply
      • Hey Tanja

        oh ja, Ver­nuft und Lei­den­schaft, da kön­nte man Roman drüber schreiben. Aber wenn du mich fragst, sind mir lei­den­schaftliche Men­schen mit ihren Macken lieber, als die ganz vernüfti­gen, die sich keine Fehler anmerken lassen. Lei­den­schaftliche Per­so­nen ziehen soviel pos­i­tive Energie aus den Din­gen, die sie lieben, dass sie ihre Lei­den­schaft und Liebe sogar auf das Umfeld übertragen.

        Schau dich an, du liebst Cod­ing und Blog­ging und du kannst uns mit deiner Pas­sion für WP immer wieder begeis­tern und Neues ler­nen. Stell dir mal vor, du würdest nur ganz still und stur deine Codes hinz­im­mern und dich nach getaner Arbeit zurück­lehnen. Es gäbe bes­timmt viele Blog­ger, die dann ein weitaus gerin­geres Ver­ständ­nis für Word­Press hät­ten. Ich z.B. hab schon einiges von Dir gelernt.

        Liebe Grüße
        Anne

        Reply
      • Danke, das ehrt mich, dass du mich als Lehrer siehst! Und ja du hast Recht, Lei­den­schaft kann auch eine tolle Sache sein! ;-)

        Man darf sich nur nicht auss­chließlich von der Lei­den­schaft führen lassen, oder?

        Reply
    • Ja, aber einer Lei­den­schaft nachzuge­hen, auch inten­siv, ist noch kein Burnout! Darf ich fra­gen, wie es sich äußert?

      Reply
      • @Matthias: Burnout habe ich auch keinen mehr, aber damals hatte ich einen hefti­gen, der sich über die Gesund­heit geäußert hat. Ging über viele Monate, immer wieder was kleines, dann wurde es größer (Ruhep­uls von 120) und am Ende bekam ich dann eine Entzün­dung im Rücken, die mich über 1 Jahr kom­plett aus­knockte (kon­nte fast 1 Jahr nicht mehr laufen).
        Das ist der Fall, wenn man ein­fach kein Ende mehr findet, die Lei­den­schaft zur Obses­sion wird, man kein Ende mehr findet und es sogar noch Spaß macht.

        @Anne: Es sind ja noch andere Punkte wie z.B. Exis­ten­zäng­ste die dazu kom­men und nul­lkom­manix ist man wieder in einem Ham­ster­rad gefan­gen.
        Aber trotz­dem muss ich mich auch wenn es mir gut geht immer wieder am Riemen reißen. Ich sitze vom Auf­ste­hen (zwis­chen 5 und 7) bis zum Aben­dessen (20 Uhr) am Com­puter. Das ist ein­deutig zu viel :-(

        Reply
      • @Tanja: Oh Mann, das ist hart! Ich habe eine Arbeit­skol­le­gin, die war jetzt 6 Monate weg, auch wegen BurnOut. Damit ist echt nicht zu spasen! Ja, der Übergang zwis­chen Obses­sion und Lei­den­schaft ist fast fließend, oder?

        Lieben Gruß
        Matthias

        Reply
  14. Mir ging es vor 1 1/2 Jahren ziem­lich ähnlich. In der Selb­st­ständigkeit zwis­chen 14 und 16 Stun­den täglich gear­beitet und nach 6 Jahren war dann Schluss. Totaler Burnout. Den Job hab ich nicht mehr und ich kon­nte mich bis jetzt nicht aufraf­fen wieder vernün­ftig arbeiten zu gehen. Damals habe ich dann mit dem Bloggen ange­fan­gen. Es hat mir damals Freude bere­itet und das tut es immer noch. Dank Tradinx.de kann ich auch recht vernün­ftig davon Leben.

    Soll das alles gewe­sen sein? Ist eine gute Frage. Ich denke es kommt noch eine ganze Menge. Wie das aber aussieht lasse ich auf mich zukommen.

    Man wird sehen.

    Reply
    • @Sascha: Erzähl bzw. erk­lär mir doch mal genauer das mit trad­inx. Würd mich echt inter­essieren, gerne per email, denn das sprengt hier mit Sicher­heit den Rah­men. Meine eMail Adresse müsstest Du ja haben…

      Die 6 Jahre habe auch voll. Ich hatte mich Anfang 2004 selb­ständig gemacht. Ärger­lich ist, dass es mir den ganzen offline Fre­un­deskreis zer­hagelt hat, ich hatte ja nie Zeit. Und wenn man sich dann mal Zeit nimmt, dann weiß man nicht mehr was man mit sich oder überhaupt anfan­gen sollte.

      Reply
      • @Tanja: Dafür hast du doch jetzt einen ganz schö­nen Online­fre­un­deskreiS. Gut das mit dem Knud­deln fällt weg, aber sonst? ;-)

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    • Hallo Sascha,

      ich finde das immer trau­rig zu hören, wieviele von Burnout betrof­fen sind und das die Geses­llschaft, bzw. Arbeit­ge­ber darauf nicht besser vor­bere­itet sind?

      Und mit Trad­inx, ich komme aus dem Bankensenk­tor. Allerd­ings muss ich dir geste­hen, habe ich schon den einen oder anderen Anlagetipp für deine Leser parat. Nichts großartiges!

      Wenn du mal Lust und ich mal wieder Zeit habe, kön­nen wir ja mal darüber reden, z.B. Gastartikel?

      Kannst dich ja melden!

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  15. Pingback: ZenToDone

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