Wie viele nicht gepostete Artikel sind dir schon zum Opfer gefallen

Wie viele nicht gepostete Artikel sind dir schon zum Opfer gefallen

Vor ein paar Tagen hatte ich mit Piet ein GTalk, bei dem es darum ging, dass er gerade am Artikel schreiben wäre. Genauer gesagt, am Artikelvorschreiben. Daraus ergab sich eine Diskussion über Sinn oder Unsinn dieser Tätigkeit, denn wie bei den meisten Bloggern, werde diese Artikel nicht immer gepostet. Warum also die Mühe machen?

Jeder Blogger glaube ich hat selbst mal vor dieser Situation gestanden. Am Vortag mit viel Mühe und Recherche eine Artikel geschrieben und ihn für gut befunden. Dann geht man ins Bett, steht morgens auf und das Geschriebene des Vortages gefällt einem überhaupt nicht mehr! Man versucht durch Umschreiben und Neuschreiben, dem Artikel doch noch zu seinem Erfolg zu verhelfen, aber irgendwie will nichts Ordentliches mehr dabei herauskommen.

Was ist die Konsequenz. Man löscht den Artikel mit den Worten: “Das könnte ja wirklich jemand lesen?” Und fängt von vorne an. Aber wieso tun wir so etwas, oder besser, warum ändert sich unsere Meinung über Nacht?  Macht das Vorschreiben von Artikeln trotzdem Sinn?

Ich habe während der Woche leider nicht so viel Zeit für meine Homepage, wie ich gerne möchte, und aus diesem Grund versuche ich am Wochenende bereits Artikel vorzuschreiben, bzw. schon mal zu recherchieren. Aber nicht selten tritt auch bei mir der oben beschriebene Fall ein und ich lösche den Artikel, der sich am Wochenende noch so gut anhörte wieder und schreibe einen Neuen.

Wie macht ihr das? Schreibt ihr vor oder habt ihr eine andere Möglichkeit gefunden, mit dieser “Problematik” umzugehen und postet diese Artikel trotzdem?

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23 Responses to “Wie viele nicht gepostete Artikel sind dir schon zum Opfer gefallen”

  1. newstube.de says:

    Wie viele nicht gepostete Artikel sind dir schon zum Opfer gefallen…

    Vor ein paar Tagen hatte ich mit Piet ein GTalk, bei dem es darum ging, dass er gerade am Artikel schreiben wäre. Genauer gesagt, am Artikelvorschreiben. Daraus ergab sich eine Diskussion über Sinn oder Unsinn dieser Tätigkeit, denn wie bei den meisten…

  2. Matthias says:

    Also wenn ich eine Idee, aber keine Zeit, habe, dann schreibe ich nur die Überschrift und beende den Artikel dann später.

    Von diesen Ideen hab ich immer 4-10 Stück im Blog rumwarten..

    Und vorschreiben mache ich auch, manchmal packt mich die schreibwut, dann schreibe ich 10 artikel auf einen schlag, will die aber nicht gleichzeitig online stellen, dann liest die ja keiner.

    also geht dann jeden tag einer online, oder manchmal auch mehr, je nach lust..

  3. Adele says:

    Ich selbst schreibe seit Jahren Texte, die lediglich von meinem Partner redigiert werden. Sobald sie redigiert sind, werden sie gepostet. Wirklich verworfen wurde bisher kein Text.

    Allerdings schreibe ich auch keine Artikel, sondern Texte, die ich als Lyrik bezeichne.

  4. Piet says:

    Schön das du drüber geschrieben hast. Ich habe mir nach dem Gespräch auch noch ein paar Gedanken gemacht. Zwar ist es bei mir eher selten das ein fertiger Artikel den Weg in den Papierkorb findet, aber es ist auch schon vorgekommen.

    Über meinen Lösungsweg möchte ich nachher noch halbwegs ausführlich schreiben, er bezieht sich aber nicht nur auf Artikel die einem nach dem aufstehen nicht mehr gefallen.

    Auf jeden Fall sollten wir vorerst die Finger vom “Lösch-Button” lassen und den Artikel erstmal als Draft stehen lassen oder in einem Word-Dokument ablegen.

  5. Dirk says:

    Dann plaudere ich auch mal aus dem Nähkästchen: Wir schreiben 99% aller Artikel vor. Selten posten wir mal direkt einen Artikel und wenn, dann nur zu einem aktuellen Klo-Thema. Unsere täglichen Themen sind selten einem aktuellen Ereignis zuzuordnen und wir haben derzeit… nachschauen… 13 geplante Artikel und 46 Entwürfe. Das hängt aber auch daran, dass wir jeden Tag zwischen 6 und 8 Uhr einen Artikel veröffentlichen. An den Entwürfen feilen wir meist noch etwas, oft auch ziemlich lange. Aber verworfen haben wir bisher noch nix.

    Da wir zwei Bloggger sind und immer abwechselnd veröffentlichen, ist es manchmal auch spannend, was der/die andere so macht. Britt liest meine Entwürfe immer mit, wohingegen ich ihre gar nicht lese.

  6. [...] habe ich mich per Google Talk mit Matthias von Zentodone.eu unterhalten. Dabei kamen wir auch auf vorgeschriebene Artikel zu sprechen. Gründe für [...]

  7. Sensei says:

    Also ich schreibe wenn ich die Chance habe auch so viele Artikel wie möglich vor, weil ich es unter der Woche meistens nicht schaffe gute Artikel zu schreiben und zu posten.

    Wenn dann doch mal genug Zeit ist, dann bemühe ich mich, so viele gute Artikel zu schreiben wie geht, damit ich meinen Usern auch unter der Woche Artikel bieten kann und damit die Views nicht total weg brechen.

    Mir ist es auch noch nie passiert, dass ich einen Artikel total in die Tonne kloppen wollte, aber das mit dem umschreiben schon öfter.

    Bei mir ist es eher umgekehrt, mir kommt die Idee für einen netten Artikel und der Text ist in meinem Kopf schon fast fertig geschrieben, ich kann ihn zu der Zeit aber nicht schreiben, weil ich nicht am Rechner sitze oder ähnlches. Wenn ich dann sobald ich Zeit habe versuche den Artikel zu schreiben klappt es nicht.

    Ich denke es ist in gewisser Weise wahrscheinlich eine Übungssache seine Artikel so zu schreiben, dass man auch nach ein paar Wochen noch mit ihnen zufrieden ist.

    Einen weiteren Vorteil hat das ganze übrigens auch noch, man hat auf jedenfall genug Artikel für Gastposts auf interessanten Blogs und muss nicht erst was komplett neues schreiben.

    Fazit: Ein sehr interessantes Thema das unterschiedliche Meinungen geradezu erzwingt ^^

  8. Mac_BetH says:

    Morgen zusammen,

    @Matthias: Ja, das mit den Überschriften ist bei mir auch so, allerdings bekomme ich leider keinen Anfall von Schreibwut! Muss ich mir unbedingt angewöhnen! Eine Rückfrage noch, schreibst du auch Artikel über dein IPhone?

    @Adele: Zuerst einmal herzlich willkommen auf meiner Seite! Ich habe direkt mal ein Frage, was heißt “redigiert”? Aber ist doch klasse, wenn du einen Partner hast, der dich in deinem Schreiben unterstützt!

    @Piet: Ja, da hast du recht! Wir sollten die Finger von dem Löschbutton lassen! Und dein Artikel und die Diskussion ist echt lesenwert! Habe ich schon kommentiert! Danke dafür!

    @Dirk: Ja, bei dem Thema hat es natürlich Vorteile, wenn du zwei Blogger am Start hast, die gegenseitig noch Input bzw. Korrekturvorschläge machen! Finde ich klasse! Und ja, dass mit den unausgegorenen Entwürfen, die im Blog rumschwirren, kenne ich auch!

    @Sensei: Ja, das mit den Gastartikeln ist wirklich ein interessantes Thema. Wird gerade bei Piet diskutiert! Ist für dich bestimmt auch interessant!

    Eine generelle Frage, an alle Beteiligten: Habt ihr gute Möglichkeiten gefunden auch unterwegs zu bloggen mit IPhone oder Handy?

    Gruß

    Matthias

  9. Ich persönlich schreibe so gut wie gar nicht vor. Bei allen Ideen, speichere ich zuerst nur die Überschrift, die sich später auch nochmal ändern kann.
    Den eigentlichen Artikel schreibe ich erst, wenn ich ihn auch veröffentlichen möchte. Mein Artikelaufkommen ist aber derzeit, auch nicht so hoch, wie bei vielen anderen Blogs. Somit funktioniert diese Vorgehensweise ganz gut.

    Grüße, Micha

  10. Wie viele nicht gepostete Artikel sind dir schon zum Opfer gefall…

    Vor ein paar Tagen hatte ich mit Piet ein GTalk, bei dem es darum ging, dass er gerade am Artikel schreiben wäre. Genauer gesagt, am Artikelvorschreiben. Daraus ergab sich eine Diskussion über Sinn oder Unsinn dieser Tätigkeit, denn wie bei den meisten…

  11. Crazy Girl says:

    Ich gehöre ja auch zur großen Vorschreiberin :-) Aber dass bei mir mal ein Artikel im Papierkorb landet, passiert nur äußerst selten. Das sind dann meist Artikel, die ich in Rage oder Wut geschrieben habe und ich stelle dann fest: Das kannst Du auf keinen Fall online stellen :-)

  12. Horst says:

    Vorschreiben wäre auch für mich eine Lösung, weil ich häufig während der Woche einfach keine Zeit zum Bloggen habe. Ich habe das versucht, es aber doch am Ende gelassen. Ich würde mich als Spontanblogger bezeichnen. Entweder mir kommt ein Thema in die Quere, das ich gleich bloggen kann oder ich lasse es.

    Dabei finde ich deinen Ansatz schon deutlich ernsthafter. Für Recherche und ausgewogene Formulierungen nehme ich mir nicht viel Zeit. Ich gebe ja meist auch nur meine Meinung zum besten. Dafür ist eine wirklich Recherche nicht wirklich nötig. Allerdings habe ich dadurch auch im Laufe der Jahre schon mal die eine oder andere peinliche Situation gehabt. An einen Fall denke ich gerade und muss gleich wieder lachen – über mich. Aber was soll’s? Blogger sind eben keine Journalisten. Oder doch? :)

  13. Alex says:

    Ich schreibe auch meist vor, überlese es noch einmal vor dem online schalten und raus ist der Text.
    Gelöscht habe ich allerdings bislang noch keinen Text.
    Und zu Entwürfen, meist speichere ich mir in meiner Mailbox meine Ideen ab und kram diese dann hervor, wenn es mal wieder Zeit für einen neuen Beitrag ist.

    Meine Soap-Folgen bleiben meist 1-3Tage in der Planung ehe sie rausgehen.

    Angenehmen Sonntag Euch allen!

  14. Arven says:

    Mir geht es ähnlich…einen kreativen Gedankengang verwerfe ich manchmal wieder weil er mir doch unsinnig erscheint oder…ich schreibe etwas total anderes als ich eigentlich vorhatte…
    Ich bin eher der “Spontan” und nicht Plan Blogger.

    Lieben Sonntagsgruss :)

  15. plerzelwupp says:

    Bei Piet hab ich ja auch schon meinen Senf zum Thema gegeben.
    Tja, manchmal ist es wirklich schade. Bei mir ist es so ähnlich wie bei Matthias. Da hat man schon den ein oder anderen vorbereitet – eine Art Mindmap (Brainstorming) als Artikel abgespeichert und teilweise schon formuliert und irgendwann wird das Ganze verworfen.

    Irgendwie ist es schon schade um das Ungeschriebene.

    Allerdings taugen auch nicht alle unveröffentlichten Artikel zur Weitergabe. Dann, wenn man beispielsweise merkt, dass man plötzlich selbst nicht mehr so überzeugt vom Dargestellten ist.

  16. hombertho says:

    Bei mir ist es so, dass ich wenn ich Ideen habe einfach nur einen Entwurf mit Überschrift und eventuellen Links anlege. Wenn mich dann die Schreibwut packt, dann schreibe ich halt die Artikel runter und veröffentliche sie dann nach und nach. Manchmal hat man ja auch die Tage, wo einem überhaupt nichts einfällt und dann kann man so einen vorgeschriebenen Artikel veröffentlichen. Manchmal schreibe ich aber aus Zeitmangel dann doch nichts zu dem Thema und irgendwann verwerfe ich dann auch die Themen. Aber ich habe noch nie einen fertig geschriebenen Artikel gelöscht. Manchmal gefällt er mir zwar nicht so gut, aber am Ende sage ich mir immer “Was solls, vielleicht interessiert das Thema doch” und es ist dann oft so, dass auch bei diesen Artikeln viele Reaktionen kommen. Wir sind ja alle keine Reporter, die gute Artikel schreiben müssen, weil sie sonst fliegen. Wir machen es ja aus Spass an der Freude und so sollte auch mal ein schlechter Artikel verziehen werden.
    Ich habe aber auch schon erlebt, dass Blogger wegen einem Artikel rund gemacht werden und der Autor es am Ende bereut hat, den Artikel so zu veröffentlichen. Man sollte auf jeden Fall jeden geschriebenen Artikel noch einmal genau lesen

  17. Mac_BetH says:

    Morgen zusammen,

    @Michael: Ja das mit den Überschriften abspeichern und dann irgendwann schreiben, versuche ich auch, allerdings wird das im Moment ein bisschen viel, mit den Überschriften und besonders schlimm wird es wenn ich auf Grund der Überschrift nicht mehr genau weiß, was ich schreiben wollten! ;-)

    @Crazy Girl: Ja das mit dem Vorschreiben am Wochenende ist echt auch von mir eine Lieblingsgeschichte, aber genau da liegt dann meist das Problem, wenn ich dann morgens während der Woche online schalten will, merke ich was für ein Quatsch ich am Wochenende geschrieben habe und schreibe entweder um, oder ganz neu. Ich weiß auch nicht woher dieser Sinneswandel dann immer kommt!

    @Horst: Ja das mit dem Spontanbloggen finde ich klasse! Würde ich auch gerne hinbekommen, zumal man dann auch oftmals am Puls der Zeit ist!

    @Alex: das mit dem Postfach ist ein echt gute Idee, warum bin ich da noch nicht drauf gekommen?

    @Arven: Spontan Bloggen ist klasse! Ich lese es auch besonders gerne, wie z.B. bei dir! ;-)

    @Plerzelwupp: Genau das ist der springende Punkt, wenn man sich mit dem geschriebenen irgendwie nicht mehr identifizieren kann! Dann wird es auch für mich kritisch!

    @Hombertho: Ja, das mit dem genau durchlesen ist in meinen Augen auch wichtig! Aber was du sagst, wir sind keine Reporter, da soll uns mancher schlechter Artikel verziehen werden, ist absolut korrekt. Außerdem, wie du richtig sagst (schreibst) soll das Ganze Spaß machen! Das mit dieser Schreibwut hat auch Matthias schon geschrieben, leider hat die mich noch nie gepackt! Irgendwas scheine ich verkehrt zu machen? Mal sehen!

    Eine angenehme Woche wünsche ich euch

    Gruß

    Matthias

  18. Ich bin eine Mischung aus „Vorschreiber“ und „Spontan-Typ“. Leider habe ich unter der Woche nicht so ganz Zeit und Muße für längere Artikel und Wochenends passiert auch mal, dass man „privat“ unterwegs ist. Da muß dann in ruhigeren Zeiten vorgeschrieben werden.

    Nun ja…manche Themen brauchen bei mir schnell mal 3 Stunden Vorbereitungszeit für Recherche und ordentliche Ausarbeitung. Da geht wirklich viel Zeit drauf. Dafür gibt es dann oft Spontan-Themen, die ich dann sofort veröffentlichen will.

    Oft schwirren mir fünf Themen im Kopf herum und ich kann mich nur schwer entscheiden, welches Thema ich angehe. So richtig “mistig” geschrieben und dann weggeworfen habe ich noch kein Post. Beim Vorschreiben ist sicherlich der Vorteil, dass man am nächsten Tag nochmal in Ruhe drüberlesen und eventuell den einen oder anderen Fehler findet. Das Fehler-Risiko ist bei spontanen Artikeln höher.

  19. Mac_BetH says:

    Hallo Andersreisender,

    Ja, das ist auch eine gute Mischung! Auch für mich ist das Thema Zeit immer wieder ein Problem. Aber ich werde in Zukunft auch versuchen “Vorschreibezeit” in meiner Terminplanung einsetzen und hoffen, dass ich sie auch einhalten kann!

    Gruß

    Matthias

  20. Nila says:

    Also ich schreibe selten vor. Hie und da mal einen Artikel. Sonst veröffentliche ich in der Regel das Geschriebene sofort.
    Was mir auch schon passiert ist, dass ich einen Artikel am Vortag geschrieben habe und am nächsten Tag ein anderer Blog das selbe Thema auch aufgegriffen hat. Dann habe ich meinen Artikel verworfen..

  21. stooni says:

    Hallo zusammen (ALLE) eure Sichtweisen haben mir sehr geholfen, denn damit habe ich mal gesehen was so, in eienm Blogger vorgeht und wie Ihr das so macht, Vielen Dank für Eure Meldungen!

    —————— Stooni

  22. Mac_BetH says:

    @Nila: wieso? Heißt doch nicht zwangsläufig, dass deine Leser auch den anderen Blog lesen? Und darum geht es doch schließlich, je mehr ein Thema aufgreifen, um so bekannter wird es! Oder?

    @stoomi: Herzlich Willkommen auf meinem Blog, und kein Problem! ;-)

    Gruß

    Matthias

  23. [...] Das wäre sicherlich nicht schlecht, aber anderseits sollte man aber auch zu seinen alten Artikeln stehen. Man sollte Vergangenheit, Vergangenheit sein lassen. Einen alten Artikel neu zu schreiben muss ihn auch nicht unbedingt besser machen. Jeder Blogger kennt ja das Problem, dass man einfach auch Tage hat, wo man keine vernünftigen Artikel hin bekommt und egal wie oft man ihn noch umschreibt, am Ende ist und bleibt er einfach unbrauchbar. [...]

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